Beiträge vom: Februar, 2009


Autor: Nina

Wohl jeder kennt die Geschichte vom grausamen Fürsten der Vampire, Graf Dracula aus Transsylvanien. Etliche Legenden ranken sich um ihn: er lebte in einem Schloss tief in den Karpaten und versuchte von dort aus seinen blutrünstigen Raubzug nach Europa, genauer London, auszubreiten…

Kein Stoff wurde wohl mehr erzählt oder verfilmt und so ist es auch kein Wunder, dass Menschen immer noch auf den Spuren des echten Graf Dracula sind. Vlad Tepes Draculea, der Nachkomme eines Walachenfürstes, hat sich während seiner Herrschaft einen grausamen Ruf verschafft: Er soll das Blut seiner Feinde getrunken haben, tausende Menschen gepfählt und Gesandten die Hüte am Kopf festgenagelt haben. Ob dies stimmt oder diese Geschichten nur erfunden waren, vom Volk oder von Vlad selbst um seine Feinde abzuschrecken, weiß man nicht.

Schloss Bran © Flickr/ borderlys

Diesen “Höllenfürsten” nahm sich einst der irische Schriftsteller Bram Stoker zum Vorbild und entwickelte um ihn die Geschichte von “Dracula“. Und obwohl Stoker nie Transsylvanien, das heutige Siebenbürgen in Rumänien, oder gar die Karpaten besucht hat, findet man hier und dort Orte, die den Beschreibungen des Autors ziemlich ähnlich sind.     [...mehr]



Autor: Nina

Mitten in der Automobilkrise baut sich das Traditionsunternehmen Porsche in seinem Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen einen Ort um die Firmengeschichte glanzvoll zu präsentieren. Das neue Porsche-Museum glänzt aber nicht nur durch seinen Inhalt, allein schon die Architektur ist spektakulär.

Letztes Jahr feierte Porsche sein 60-jähriges Jubiläum, nur die richtige Location fehlte um sich adäquat zu präsentieren. Mit dem neuen Museum wäre dieses Problem ja wohl gelöst.

Das Wiener Architekturbüro Delugan Meissl hat beim Bau des Gebäudes ganze Arbeit geleistet, denn lange galt die Konstruktion unter Fachleuten für gar nicht durchführbar. Der gesamte Komplex erweckt den Eindruck zu schweben, denn die 5.600 m² Ausstellungsfläche stehen auf nur drei großen Säulen, in denen Aufzüge und Besucherrolltreppen untergebracht sind.

Im Gebäude befinden sich neben der Ausstellung auch ein Gourmet-Restaurant, eine Dachterrasse und große Veranstaltungsräume. In Zukunft will Porsche hier auch einige Events veranstalten.

Im Museum selbst erwartet die Besucher eine riesige gläserne Werkstadt, wo Technikfans bei der Produktion der legendären Sportwagen zugucken können. Neben der Geschichte des Unternehmens gibt es natürlich in erster Linie Autos zu bestaunen: von einer effektvoll ausgeleuchteten Karosserie des Klassikers Porsche Typ 64 bis hin zu einem umgekehrt an der Decke befestigten Porsche 956, der zeigen soll, dass das Auto mit einer Spitzengeschwindigkeit von 321,4 km/h theoretisch auch an der Decke fahren könnte.

Erwartet werden im neuen Porsche-Museum rund 200.000 Besucher im Jahr. Ansehen lohnt sich!

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Autor: Nina

Rockstars und Hotels, das ergibt in der Vorstellung von vielen eine explosive Mischung. Keith Richards warf einst Fernseher vom Balkon und auch sonst überlebte das Mobiliar meist nicht lange…

Doch diese Zeiten sind in der Realität längt vorbei, was übrig blieb ist nur noch ein Klischee. Doch mit genau diesem Klischee hat nun das Sanctum Soho Hotel in London noch vor der Eröffnung zu kämpfen. Es ist ein Hotel, das sich speziell an Rockstars richtet: die Bar ist 24 Stunden geöffnet und die Minibar ist in Lautsprecher-Attrappen eingebaut. Mit beteiligt an dem Projekt sind die Hard-Rocker von Iron Maiden.

Iron Maiden © Flickr/ cgo2

Das Sanctum Soho Hotel ist laut Betreiber komplett auf die Bedürfnisse von Rockstars ausgelegt. Nun stellen sich viele also vor, dass man hier so richtig die Sau rauslassen kann.

Doch weit gefehlt. Das Sanctum Soho richtet sich an reale Rocker von heute und die sind von Sex, Drugs and Rock’n'Roll mittlerweile weiter entfernt als es so manches Image vermuten lässt. Sie wollen Luxus und Entspannung. In 30 unterschiedlich eingerichteten Zimmern kann man in feinem Ambiente sich so richtig vom stressigen Touralltag erholen.    [...mehr]



Autor: Nina

Im australischen Melbourne steht das höchste Wohngebäude der Erde, der Eureka Tower, und das bietet seinen Besuchern eine echte Mutprobe: im 88. Stockwerk kann man sich über The Edge fahren lassen und hat dabei das Gefühl den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Eureka Tower © Flickr/ frostnovaThe Edge, das ist ein Glaskubus, der in fast 300 m Höhe bis zu 3 m aus dem Gebäude herausgefahren werden kann. Nicht jeder wird sich das trauen, denn die Sinne täuschen einen dabei vollkommen. Da The Edge fast komplett aus Glas besteht, hat man kurz den Eindruck, man würde schweben.

Hat man das überwunden kann man wohl in aller Ruhe die wunderbare Aussicht über Melbourne genießen. Das Skydeck, auf dem sich The Edge befindet, liegt im 88. Stockwerk des Eureka Towers, der schon von Weitem wegen seiner ausgefallenen Architektur auffällt: die Fensterverglasungen der obersten zehn Stockwerke sind mit Gold beschichtet.    [...mehr]



Autor: Nina

Am rechten Ufer des Tibers in Rom liegt die sagenumwobene Engelsburg, italienisch Castel Sant’Angelo. Noch heute ranken sich zahlreiche Legenden um diese ehemalige Trutzburg der Päpste.

Kaiser Hadrian (76-138) ließ sich das zylinderförmige Gebäude als Grabmal bauen. Seine Nachfolger vergrößerten das Mausoleum Stück für Stück. Insgesamt acht römische Kaiser fanden hier ihre Ruhestätte.

Engelsburg © Flickr/ lostajy

Als im Jahr 590 die Pest Rom heimsuchte soll Papst Gregor I. über dem Gebäude der Erzengel Michael erschienen sein, der ihm das Ende der Seuche verkündete. Und tatsächlich trat die Prophezeiung ein. Daher bekam das Castel Sant’Angelo auch seinen Namen. Noch heute zeugen diverse Engelsstatuen auf der Engelsburg von diesem Ereignis.    [...mehr]



Autor: Nina

Dieser Berg zieht die Besucher magisch an. Jedes Jahr kommen Tausende um den majestätischen Gipfel der Zugspitze zu erklimmen. Ob nun zu Fuß oder mit der Zahnrad- bzw. der Seilbahn: Der Berg ruft. Aber nicht nur das grandiose Panorama lockt, sondern auch ein wunderschönes Skigebiet auf Deutschlands einzigem Gletscher.

Mit einer Höhe von 2.962 m ist die Zugspitze der höchste Berg Deutschlands. Kein Wunder, dass da der Blick in die Weite überzeugt. Fast jeder Tag im Jahr ist hier ein Erlebnis. So kommen auch im Winter fast 30 Prozent der Besucher einfach um ein wenig Höhensonne zu tanken.

Blick auf die Zugspitze © Flickr/ Between a Rock

Besonders das Wetter und die Aussicht auf über 400 umliegende Gipfel (an besonders schönen Tagen kann man sogar die Dolomiten in Italien sehen) locken viele Wintersportfans. Und so manch ein Besucher hat sich schon spontan dazu verleiten lassen einfach die Ski anzuschnallen und loszudüsen. Skifahrer in Alltagsklamotten sind hier keine Seltenheit.    [...mehr]


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