Beiträge vom: Februar, 2009


Autor: Nina

Heute habe ich mal wieder etwas für alle, die sich momentan keine große Reise leisten können, aber doch ein wenig in die Ferne schweifen wollen. Und da Deutschland als Reiseland immer beliebter wird, braucht man auch gar nicht soweit weg gehen. ;-) Die Hansestadt Bremen hat sich dafür etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Liebevoll haben sie ihren Internetauftritt gestaltet und so kann man ganz bequem von zu Hause aus die Stadt erkunden. Neben einem interaktiven Stadtplan oder den üblichen Webcams mit Einblicken in den Bremer Alltag, gibt es auf der Tourismusseite noch so einiges mehr zu entdecken.

Bremer Rathaus © Flickr/ neona

Man kann zum Beispiel einen virtuellen 3-D-Rundgang durch die historische Altstadt und die Einkaufsstraßen unternehmen. Nach dem Start in der Tourist-Information in der Obernstraßen, kann sich der virtuelle Besucher zunächst Infos einholen um sich dann in 360° Panoramen vorbei an den Sehenswürdigkeiten entlang zu tasten.

Ein witziges Gimmick ist das Bremer Stadtmusikanten-Casting. Dafür haben die Oscar-Preisträger Christoph und Wolfgang Lauenstein im Auftrag des Bremer Filmbüros die vier Lieblingstiere der Stadt animiert. Nun buhlen sie in kleinen Videos um die Gunst der Zuschauer. Ein echter Hingucker und extrem lustig!    [...mehr]



Autor: Nina

Das Barri Gotic, das Herz des alten Barcelonas: Zwischen den historischen Gebäuden, engen Gassen und weiten Plätzen fühlt man sich fast ins Mittelalter zurückversetzt. Doch eben die Mischung aus Geschichte und Moderne inmitten des pulsierenden Lebens Barcelonas, macht den besonderen Charme des gotischen Viertels aus.

Seufzerbrücke © flickr / tuxmementoZwischen Spaniens bekanntesten Boulevard „Las Ramblas“, dem Hafen Barcelonas und dem Plaza Catalunya erstreckt sich das Barri Gotic (Barrio Gotico). Geprägt von historischen Gebäuden aus dem 14. und 15. Jahrhundert, der Blütezeit Barcelonas als führende Seemacht Europas, bildet es zusammen mit den Stadtteilen Raval und El Born die Altstadt der Hauptstadt Kataloniens.

In der Mitte des Barri Gotic erhebt sich umringt von imposanten Gebäuden die Kathedrale, deren Grundsteinlegung bereits Ende des 13. Jahrhunderts erfolgte. Hier befinden sich auch Überreste der ehemaligen Stadtmauer und Ruinen aus der Zeit der Römer. Auf dem Platz zu ihren Füßen treffen sich täglich Straßenmusiker und Künstler, Touristen und Einheimische.    [...mehr]



Autor: Nina

Südafrika und auch Namibia überzeugt ja auch sonst mit seiner faszinierenden Landschaft, doch was sich sich in der Region Namaqualand jedes Jahr abspielt ist einfach unglaublich: Die sonst so karge Landschaft verwandelt sich praktisch über Nacht in ein buntes Meer aus Blüten.

Im äußersten Nordwesten von Südafrika, direkt an der Grenze zu Namibia, in der Provinz Nördliches Kap gelegen, breitet sich vor den Reisenden eine unendlich weite Landschaft aus. Die die meiste Zeit des Jahres eher durch ihre raue Schönheit überzeugt. Es gibt kleinere Berge, sogar ein Hochland, und dazwischen karge Strecken, die zum Teil auch in Wüste übergehen.

Namaqualand © Flickr/ bkleinh

Neun Monate im Jahr regnet es praktisch überhaupt nicht. In der Küstenregion sogar noch weniger. Dafür sorgt der kalte Benguela Meeresstrom, der zudem noch für häufigen Küstennebel sorgt. In dieser Gegend findet man verschlafene kleine Fischerdörfer. Wer Ruhe sucht, ist hier genau richtig.

Doch in den Wintermonaten (Juli bis Oktober) passiert das Wunder: Nachdem es ausgiebig geregnet hat, erwacht die Region zum Leben. Etliche Pflanzen kommen aus dem Boden gekrochen und öffnen in Windeseile ihre Blüten. Ein wahres Meer aus Farben entsteht.     [...mehr]



Autor: Nina

Denkt man an das Mittelalter und seine bombastischen Kirchen, dann bestaunt man unweigerlich die lange Bauzeit und die Beharrlichkeit der Verantwortlichen. Oft wurde weit über ein Jahrhundert an den beeindruckenden Gotteshäusern gearbeitet. Alles Vergangenheit und ein Mangel an technischem Fortschritt? Weit gefehlt! Denn genau so eine Kirche, die bis heute unvollendet ist, steht mitten hier in Europa: die Sagrada Familia in Barcelona.

Sagrada Familia © Flickr/ Wolfgang StaudtBegonnen wurden die Bauarbeiten 1882, bis heute wird an der riesigen Kirche gebaut und erst im Jahr 2026 soll sie endlich nach 144 Jahren fertig sein. Dieses Datum hat wohl eher ideelleren Wert, denn in jenem Jahr wird Spanien den hundertsten Todestag des grandiosen Architekten Antoni Gaudí feiern, der fast die letzten 30 Jahre seines Lebens diesem Gotteshaus widmete.

Nachdem die Sagrada Familia zunächst von einem anderen Architekten begonnen wurde, dieser sich dann aber mit der Bauleitung stritt, wurde die Verantwortung auf Antoni Gaudí übertragen. Er sah es als eine Art heilige Pflicht und steckte all seine Energie in den Bau. Nur leider konnte er gerade mal einen Teil der Ostfassade fertig sehen, denn 1926 starb er an einem Unfall, ironischerweise fast direkt vor der Sagrada Familia.

Seitdem versuchen andere Architekten Gaudís Vision zu vollenden, doch manches ist nur mündlich oder bruchstückhaft überliefert, so dass zu Gaudís Stil des Modernisme immer wieder Elemente der Moderne dazukommen. Insgesamt soll die Sagrada Familia eine Art moderne Verneigung vor der Gotik sein.    [...mehr]



Autor: Nina

Während es bei uns in der Karnevalszeit eher derb-deftig zugeht, findet man an anderen Orten auf der Welt weitaus fantasie- und stilvollere Orte zum Feiern. Einer der berühmtesten von ihnen ist wohl der Karneval von Venedig.

Jedes Jahr kommen über eine Millionen Menschen in die Stadt auf dem Wasser um im eleganten und doch wilden Treiben unterzugehen. Karneval auf Italienisch heißt viel Pomp, Samt und Seide, Spitzenbordüren, Barockkleider und natürlich die geheimnisvollen venezianischen Masken. Diese gehen zurück auf die Tradition der Comedia dell’arte und verkörpern bis heute noch deren Figuren: der Harlekin, der geizige Herr Pantalone, sein bauernschlauer Diener Brighella, seine Freundin Colombina, der eitle Dottore usw.

Karneval Venedig © Flickr/ annia316

Zu diesen klassischen Masken kommen dann noch Persiflagen von Berufen dazu, wie Doktoren, Advokaten, Metzger, Astrologen etc. Und auch Gestalten, wie der Teufel höchstpersönlich, tummeln sich zu dieser Zeit in Venedig.

Heute ist der Karneval dort mehr zu einer Touristenattraktion geworden, weshalb auch immer mehr Fantasiemasken zusätzlich auftauchen. Doch der Carnevale di Venezia folgt einer langen Tradition.    [...mehr]



Autor: Nina

Afrika – Dieser Kontinent verschlingt einen in unserer Vorstellung. Er nagt an einem, er zehrt einen in seiner unverwechselbaren Schönheit aus. Doch, dass die Weißen diesen Kontinent mit Haut und Haaren verschluckten, taucht in diesem Bild nicht auf. Viele versprachen sich den großen Reichtum, doch das Verschlingen war manchmal eben auch beidseitig…

Kolmanskuppe © Flickr/ SqueakyMarmotEin Ort der diese Geschichte auf eindrucksvolle Weise erzählt ist Kolmanskuppe in Namibia. Heute ist die ehemals blühende Siedlung eine Geisterstadt, bei der die Natur ihren Tribut fordert. Nach und nach holt sich die Wüste das zurück, was der Mensch ihr genommen hat.

10 km östlich der Hafenstadt Lüderitz im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika wurden 1905 die ersten Diamanten gefunden und der Run setzte ein. Die Gier trieb die Menschen mitten in eine erbarmungslose und raue Landschaft: kein Wasser, kein Regen, keine Erde, nur die permanente Hitze.

Doch für die Diamanten waren die vornehmlich deutschen Siedler bereit das alles zu ertragen. 1908 wurde dann Kolmanskuppe gegründet, bezeichnenderweise nach einem gewissen Coleman vom Volk der Nama benannt, der hier im Jahr 1905 kurz vor den ersten Diamantenfunden mit dem Ochsenkarren steckenblieb und kläglich verdurstete.    [...mehr]



Autor: Nina

In den letzten Jahren hat sich ein eindeutiger Trend durchgesetzt: Lange Museumsnächte werden immer beliebter. Immer mehr Menschen wollen die Museen ihrer Stadt mal zu einer anderen Tageszeit und in einem anderen Licht sehen.

[...mehr]



Autor: Nina

Paris ist die Stadt der Liebe und der französischen Lebensart, doch unterhalb des Glanzes und Glamours der Touristen verbirgt sich ein Reich, das alles andere als schillernd ist. Unterhalb der Stadt kann man in die dunkle Seite von Paris eintauchen, denn hier windet sich ein fast 330 km langes Tunnelsystem, die Katakomben.

Ein riesiges Labyrinth von Gängen, Tunneln und Schächten bilden die geheimen Adern der so pulsierenden Metropole. Hier taucht man ein in die weniger ruhmreiche Vergangenheit von Paris: die Pest, Seuchen, die Massenhinrichtungen der Französischen Revolution und auch die hart arbeitenden Menschen in den Steinbrüchen.

Pariser Katakomben © Flickr/ albany tim

Über 2.000 Jahre förderten die Menschen Steine für ihre Häuser, Ton und Gips zu Tage. Bereits die Römer gruben die ersten Stollen und Steinbrüche, die sich im Laufe der Jahrhunderte zu dem heutigen Labyrinth ausgebreitet haben. Doch Ende des 18. Jahrhunderts waren die Vorräte so gut wie erschöpft und Teile drohten einzustürzen und dabei ganze Häuser- und Straßenzüge mit sich zu reißen.

Die Steinbrüche wurden geschlossen und zu weiten Teilen ihrer neuen Bestimmung zugeführt und diese wird noch über 200 Jahre später die Touristen anlocken…    [...mehr]



Autor: Nina

Ich berichte euch hier ja viel über exotische Orte oder alle möglichen Sehenswürdigkeiten und meistens entdeckt man diese auf die althergebrachte Art per Führung oder ähnliches. Eine andere Art des Sightseeings ermöglicht uns der neueste Trend aus der Computerspiel-Industrie: Location-based Games.

Hierbei verlassen Spieler ihre Stubenhocker-Vier-Wände und begeben sich draußen oder an besonderen Orten in ein rasantes Spiel. GPS und andere Techniken machen es möglich. Alles, was man dafür braucht sind Handheld-Computer, die Playstation Portable oder ein GPS-fähiges Handy. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen real und virtuell. Nun erkennt das Spiel und auch andere Spieler, wo man ist und man befindet sich mitten in einer Geschichte oder einem Spiele-Klassiker.

Das Spektrum reicht mittlerweile von Tic Tac Toe über Packman bis hin zu Geisterjagden oder Schatzsuchen. Bei Tic Tac Toe ist man dann beispielsweise selbst der Cursor. Auf dem Display sieht man das Feld, nur, dass man eben zusammen mit einem Mitspieler oder alleine z.B. im Park oder auf dem Fußballplatz steht und per GPS das Spiel steuert.    [...mehr]



Autor: Nina

Wer plant in nächster Zeit nach Japan zu reisen, sollte unbedingt Ende März/ Anfang April fahren, denn dan befindet sich das ganze Land in einem Ausnahmezustand: Es ist die Zeit der Kirschblüte und einfach alles scheint in einen Schleier aus Weiß und Rosa getaucht zu sein.

Für die Japaner ist die Kirschblüte schon fast die fünfte Jahreszeit, denn in den kurzen zwei Wochen, wo die Bäume der Yoshino-Kirsche in voller Blüte stehen, lassen die Einwohner alle Hemmungen fallen und feiern ein rauschendes Fest nach dem anderen.

Kirschblüte in Japan © Flickr/ saotin

Schon die Fahrt durch die japanische Landschaft ist während dieser Phase atemberaubend. Überall tauchen Hundertausende von Blüten die Natur in ein Farbkleid, das auch von einem etwas exzentrischen Maler oder Filmemacher stammen könnte.    [...mehr]


Seite 1 von 212