Beiträge vom: Januar, 2009
Es klingt wirklich nach einem Traumjob, den sich in den vergangenen Wochen ein findiges Tourismus-PR-Team da ausgedacht hat: Sechs Monate lang soll man sich um ein Paradies auf Erden kümmern.
Ja, diesen Job stell ich mir wirklich hart vor: in der Sonne liegen auf der eigenen Insel, Hamilton, den eigenen Pool genießen, schnorcheln und das Great Barrier Reef bereisen. Gut ab und an “muss der Pool dann auch mal sauber gemacht werden” oder man muss dann doch mal putzen. Aber ansonsten…
Ab Juli geht es dann los. Man ist so eine Art “Island Caretaker” und bekommt dafür auch noch umgerechnet rund 79.000 Euro. Dabei lebt man gratis in einer Villa mit Pool am Meer, kann auch noch einen Freund mitnehmen und die Reisekosten sind selbstverständlich auch enthalten. [...mehr]
An der Nordkappe unseres Planeten findet sich eine Welt voller Schönheit und Faszination, die seit jeher die Menschen auf ihre ganz eigene Weise beeindruckt hat: Grönland.
Grönland ist mit einer Fläche von über zwei Millionen km² die größte Insel der Erde und damit rund sechsmal so groß wie Deutschland. Der nördlichste Punkt ist nur 740 km vom Nordpol entfernt. Es herrscht also Polarklima, das heißt, dass die Temperaturen fast immer konstant unter 10° C liegen. Das Landschaftsbild ist von etlichen Gletschern geformt und das eigentliche Land liegt unter einer teils drei km dicken Eisdecke verborgen.
So unwirtlich das auch alles klingt, fühlen sich doch seit jeher viele Menschen trotzdem oder vielleicht gerade deswegen von Grönland magisch angezogen. [...mehr]
Seit Hape Kerkelings Dauerbestseller “Ich bin dann mal weg” sind Pilgerreisen extrem in der Gunst der Menschen gestiegen. Die einen wollen durch das Wandern ihre Spiritualität neu entdecken, die anderen sehnen sich einfach nach Ruhe und Frieden in der Natur. Und wieder andere wollen einfach an ihre körperlichen Grenzen gehen und ein Abenteuer erleben.
Doch egal aus welchem Grund man sich für das Ablaufen der alten Pilgerwege entscheidet, eine einzigartige Erfahrung ist es allemal. Mittlerweile ist der Jakobsweg, den auch Kerkeling in seinem Buch beschreibt, von Touristen bzw. Pilgern überlaufen und die Sache mit der Einsamkeit wird da schwierig.
Doch in ganz Europa gibt es auch andere alte Pilgerwege. Einer, der noch nicht so bekannt und daher noch nicht so überlaufen ist, ist der Franziskusweg in Italien. Die 492 km lange Strecke führt den Wanderer von Florenz über Assisi bis nach Rom. Dabei wandelt man auf den Pfaden, die einst Franz von Assisi vor über 800 Jahren benutzt haben soll. [...mehr]
Besonders im Winter zieht es viele Schnee- und Skibegeisterte nach Finnland. Doch, was wäre ein Finnlandbesuch ohne einen Saunagang. In der Region Ylläs in Lappland kann man beides nun direkt miteinander verbinden.
Hier befindet sich nämlich die einzige Sauna weltweit, die in eine Skigondel eingebaut ist. Die holzverkleidete Sauna-Gondel sieht man sofort, denn im Vergleich zu den restlichen roten Kabinen fällt sie ganz schön auf. [...mehr]
Was waren das noch für Skandale als der Plastinator Gunther von Hagens seine Ausstellung “Körperwelten” vor ein paar Jahren präsentierte. Ein Aufschrei ging durch das Land: Echte Leichen werden einfach so gezeigt wie sie sind. Mittlerweile haben sich die Wogen anscheinend geglättet und es geht etwas ruhiger um die Exponate zu.
Seit gestern kann man Gunther von Hagens neuen Themenschwerpunkt seiner skandalumwitterten Ausstellung in Heidelberg bewundern: “Körperwelten & Der Zyklus des Lebens“. [...mehr]
Tada tada tada, wie ihr seht hat unsere Seite einen neuen und vor allem verbesserten Anstrich bekommen.
Lange wurde getüftelt und gebastelt, doch nun ist es vollbracht: Eure Lieblings-Reise-Seite
erstrahlt praktisch in neuem Glanz. (Wir wollen ja nicht, dass es euren Augen langweilig wird…)
Wir finden, der neue Look hat den Charakter von einfach-sehenswert beibehalten und sich trotzdem zum Positiven hin gewandelt. Durch den Hintergrund erstrahlen die Bilder und Videos noch mehr und auch eure Kommentare und eure Lieblingsbeiträge kommen besser zur Geltung.
Wie gefällt euch das neue Design? Wir freuen uns auf euer Feedback.
Ansonsten wird es hier auf einfach-sehenswert wie gewohnt weitergehen: Ihr werdet mit uns zu den schönsten und spannendsten Orten der Welt reisen und so manche Hintergrundinfo erhalten.
Viel Spaß also weiterhin auf einfach-sehenswert, auch mit einem neuen Gesicht!
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Getreu dem Motto das Beste zum Schluss kann man sich je nach Besuchszeit dann so zu um 19:30 auf den Weg zu den Pinguinen von Phillips Island machen. Diese nur 30-35 Zentimeter hohen Zwergpinguine sind die eigentliche Attraktion der Insel und ziehen täglich hunderte von Besuchern in ihren Bann.
Als wir im November die Insel besuchten wurde für diesen Tag eine Landung um 20:45 angekündigt, was aber je nach Besuchsdatum variieren kann. Nachdem sie morgens ins Wasser watscheln, um Nahrung für sich und die noch kleineren Pinguine zu fangen begeben sich die Torpedos nach einem ganzen Tag auf See wieder zurück an den Strand.
Diese und noch viele weitere Informationen kann man sich im “Penguin Parade“ Zentrum ansehen, welches den Ausgangspunkt für dieses außergewöhnliche Naturschauspiel bietet. Neben Unterwasserdioramen, animierten Videos lädt auch ein Souvenirladen zum Stöbern ein und es gibt eine Cafeteria. Wichtig für alle Besucher ist es wirklich sich warme Klamotten mitzunehmen. Klar denkt jetzt jeder, warme Klamotten im Sommer in Australien auf jeden Fall, aber HALT. Es ist wirklich möglich, daß ihr da wie die Schneider frierend 1 Stunde lange direkt am Strand sitzt und Euch der frische Seewind richtig auskühlt.
Glücklicherweise waren wir mit unserem Mietwagen da und ich zumindest hatte dicke norwegische Socken, Jeans, Unterhemd, eine längeres Sweatshirt und eine dicke Jacke an die ich gerade vor Australien noch gekauft hatte und dennoch ich fror. Denn ihr sitz am Strand auf Steintreppen direkt in den Dünen und der Wind pfeift Euch in alle Löcher und Ritzen rein. Sicher, wir hatten die vorletzte Kältestufe, vor dem Eingang zum Zentrum steht nämlich ein Schild was den Bescher darauf hinweist, dass Pinguine nicht frieren wohl aber wir Menschen, aber dennoch würde ich jedem empfehlen für diese Tour warme Sachen mitzunehmen. [...mehr]
Nicht erst durch Bernhard Grzimeks Film “Serengeti darf nicht sterben” ist dieser Landstrich, der sich von Tansania bis nach Süd-Kenia erstreckt, weltberühmt. Etliche Filmemacher, Künstler und Literaten (u.a. Ernest Hemingway) haben sich durch die wunderbare Natur der Serengeti inspirieren lassen.
Der Name Serengeti leitet sich aus der Sprache der Massai ab und bedeutet soviel wie “weites Land”. Und diese Bezeichnung kann man wirklich verstehen. Über einem der afrikanische Himmel und um einen herum weite Steppen bis das Auge reicht. Besonders die zentrale Savanne hat fast keine Bäume, erst im Norden werden die bewaldeten Gebiete etwas dichter und die Landschaft wird etwas hügeliger. Im Süden hingegen findet man riesige Grassteppen, die ebenfalls kein Ende zu nehmen scheinen. [...mehr]
Lunenburg, das klingt ziemlich deutsch, oder? Das kleine Städtchen befindet sich aber nicht in der Eifel oder an der Ostsee, sondern an der Atlantikküste Kanadas. Doch der Name kommt nicht von ungefähr, haben sich hier doch vor über 200 Jahren die ersten deutschen Siedler niedergelassen.
Es waren vor allem Fischer, die hier, rund 70 km vom Halifax entfernt in der heutigen Provinz Nova Scotia, ihr neues Zuhause fanden. Gegründet wurde die Siedlung eigentlich von den Briten, doch die zogen bald weiter und so lockte man Siedler aus Deutschland, der Schweiz und dem protestantischen Frankreich in die Gegend. Man versprach ihnen in Lunenburg frei ihre Religion ausüben zu können. [...mehr]
Tempel der alten Griechen findet man nur in Griechenland selbst? Weit gefehlt… Eine der am besten erhaltenen Tempelanlagen griechischer Architektur befindet sich in Italien, genauer gesagt in Paestum.
Was lange vergessen war, ist seit dem 18. Jahrhundert wieder ein Magnet für viele Besucher. Heute ist Paestum das touristische Zentrum an der italienischen Golfküste.
Um 600 v. Chr. gründeten hier Griechen aus Sybaris oder Troizen eine Kolonie. Ihre Stadt nannten sie Poseidonia zu Ehren des Meeresgottes Poseidon. In den folgenden Jahren kam sie zu immer größerem Wohlstand, so dass hier sehr dicht beieinander drei riesige Tempel errichtet wurden, die bis heute noch gut erhalten sind und die Hauptattraktion in Paestum bilden: die sogenannte archaische Basilika, der Tempel der Athene und der Poseidontempel.
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