Beiträge vom: Januar, 2009


Autor: Nina

Wir haben ja schon viel vom Pomp und vom Kitsch der Luxushotels dieser Welt gehört und meist wird dort geklotzt und gekleckert was das Zeug hält. Selten ist wahrer Luxus dort dezent und man ergeht sich in Oberflächlichkeiten. Um so mehr sehnt man sich einfach nach einem Ort, der den Namen Paradies wirklich verdient hat und einen nicht mit Marmor- oder Goldintarsien erschlägt.

Meist denkt man bei Luxushotels eben gleich an Dubai o.ä. Doch es geht auch anders: Seit November letzten Jahres lockt auf Fidschi im Südpazifik ein Inselhotel der Extraklasse (wenn man es sich denn leisten kann… ;-) ). Auf Laucala Island befindet sich die gleichnamige, weitläufige Anlage, die v.a. durch Ruhe und Abgeschiedenheit in einem luxuriösen Inselparadies glänzt.

Und Ruhe ist das richtige Wort. Auf einer Fläche von 12 km² stehen gerade mal 25 Luxusresidenzen, die alle unterschiedlich eingerichtet und aufgemacht sind. Die kleinste ist “nur” 2.500 m² groß, die größte 11.000 m². Hier kann man sich wirklich ganz für sich allein ausruhen und alle Annehmlichkeiten der Insel genießen. Ein Butler, eine Nanny und ein Koch stehen einem rund um die Uhr zur Verfügung und versuchen einem dezent jeden Wunsch von den Augen abzulesen, dabei wird stets darauf geachtet im Hintergrund zu bleiben.    [...mehr]



Autor: Nina

Island hat etwas Magisches an sich. Es ist nicht umsonst das Land der Feen, Elfen und Gnome. Faszinierende Landschaften wohin das Auge reicht: Eis und Schnee, Vulkane, grüne, moosbewachsene Wiesen… Wer Islands Natur hautnah erleben möchte besucht am besten den Vatnajökull-Nationalpark im Südosten des Landes.

Dieser Park ist noch relativ neu, denn in ihm wurden zwei bisherige Nationalparks vereinigt: Skaftafell im Süden und Jökulsárgljúfur im Norden. Dadurch erstreckt sich der Vatnajökull-Nationalpark nun auf einer Fläche von 13.000 km² (13% von Island) und ist somit der größte Nationalpark Europas.

Das Zentrum bildet ohne Frage der 8.000 km² große Gletscher Vatnajökull, dessen Eisschicht ist über 1 km dick ist. Er liegt in einer Zone mit sechs aktiven Vulkanen, so dass Besucher hier ein einmaliges Schauspiel aus Feuer und Eis beobachten können.    [...mehr]



Autor: Nina

Besonders in den letzten Jahren entfernen sich immer mehr Architekten von den klassischen Bauformen und trumpfen mit immer waghalsigeren und spektakulären Konstruktionen auf. Die einen bezeichnen das als Arroganz, die anderen wiederum als zukunftsweisend oder visionär. Man mag davon halten, was man will, eines muss man zugeben, die neuen Gebäude üben eine gewisse Faszination aus.

Zu den spannendsten Bauwerken der letzten Jahre zählt bestimmt die neue Zentrale des staatlichen Fernsehens China Central Television (CCTV) in Peking, auch als China Central Television Headquarters oder OMA CCTV Towers bekannt. Diese Konstruktion beeindruckt und verwirrt unsere Optik.

Das Gebäude soll die Form einer “winkligen Schleife” darstellen: Die zwei Türme knicken am Fuß und am oberen Ende in einem 90°-Winkel L-förmig ab und sind dann oben und unten jeweils rechtwinklig verbunden. Insgesamt verteilen sich 54 Stockwerke auf 234 m Höhe und einer Fläche von 456.000 m². Verantwortlich für die waghalsige Konstruktion ist der niederländische Stararchitekt Rem Koolhaas und der Deutsche Ole Scheeren. Alles in allem arbeitet aber momentan ein Team aus 400 Architekten und Ingenieuren aus der ganzen Welt an dem Bauwerk.    [...mehr]



Autor: Nina

Mitten in der Türkei erstreckt sich eine Landschaft, die moderne Architekten nicht besser hätten gestalten können. Vor über tausend Jahren (teils schon im 4. Jahrhundert) haben sich hier, in Göreme, die frühen Christen angesiedelt um sich einem Leben in Konzentration und Abgeschiedenheit zu widmen. Ihre Stadt haben sie einfach in den Fels gebaut.

Und dies so kunstvoll, dass es heute noch etlichen Besuchern die Sprache verschlägt, wenn sie nach Göreme kommen.

Der Nationalpark Göreme mit dem gleichnamigen Stadtzentrum liegt in der Türkei, genauer gesagt, in Kappadokien. Die Landschaft sticht einem schon von Weitem ins Auge, denn diese ist von merkwürdig geformten Tuffsteinformationen geprägt, die sich im Laufe von Millionen von Jahren durch Wasserläufe und Vulkanausbrüche bildeten. Der Tuffstein ist unterschiedlich hart und an manchen Stellen bereits ausgehöhlt (sog. Feenkamine). Dies haben sich frühe Siedler zu Nutze gemacht und ihre Behausungen einfach in den Stein gehauen.    [...mehr]



Autor: Nina

Alaska gehört wohl zu den schönsten und beeindruckendsten Reisezielen der Welt und jedes Jahr kommen auch dementsprechend viele Touristen hierher um die eisige Weite und die faszinierende Landschaft zu genießen. In diesem Jahr aber hat Alaska seinen Besuchern noch mehr zu bieten.

Denn es gibt einen Grund zum Feiern: Vor 50 Jahren wurde Alaska offiziell zum 49. Bundesstaat der USA. Eigentlich ist das riesige Stück Land, das durch Kanada von den anderen Staaten abgetrennt ist, schon seit 1867 im Besitz der US-Amerikaner. Für 7,2 Millionen Dollar kauften sie es damals den Russen ab.

Eine Zeit lang galt es als relativ wertlos, bis Gold gefunden wurde. Ein wahrer Boom setzte ein. Doch bis Alaska zum offiziellen Bundesstaat der USA wurde, sollten nochmal etliche Jahre vergehen. Bis dann am 3. Januar 1959 klar war: “We are in” (“Wir sind drin”).

Und dieses Jubiläum muss, wie schon erwähnt, natürlich kräftig zelebriert werden und der Staat präsentiert sich von seiner besten Seite. Über ganz Alaska verteilt gibt es Festivals, Aufführungen, Aktionen und und und.    [...mehr]



Autor: Nina

Gestern war es soweit und fast die gesamte Welt feierte den Amtsantritt des 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama. Bereits am Wochenende begannen die Feierlichkeiten zu seiner Amtseinführung mit einem großen Konzert vor dem Lincoln Memorial in Washington D.C.

Grund genug sich dieses Wahrzeichen, das wohl zu den berühmtesten der USA gehört, mal näher anzusehen. ;-)

Das Lincoln Memorial ist dem 16. legendären Präsidenten des Landes gewidmet, Abraham Lincoln. Obama betont stets, dass Lincoln für ihn ein Vorbild sei. Nicht umsonst schwor er seinen Eid auf die Bibel, bei der einst auch Lincoln dasselbe tat.    [...mehr]



Autor: Lars

Von den süßen Tieren kann man dann nach Cowes, der Stadt im Norden der Insel, fahren und dort etwas zum Mittag essen oder bummeln gehen.

Wir hatten bei  vor unserem Besuch eine Informationsbroschüre – die es auch im Infopoint gab- ergattert in der sich ein Subwaygutschein befand der uns kleinen Vielfraßen gerade recht kam. Da gab es doch tatsächlich zwei verschiedene 6-Inch subs  mit 4 Keksen und 2 mittleren Getränken für 9,99$.

So mehr als nötig gestärkt machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein und offenen Fenstern auf zum äußerste Westen der Insel wo mit den Nobbies und den Pinguinen gleich zwei weitere Highlights warteten. Bei den Nobbies handelt es sich um zwei riesige der Küste vorgelagerte Felsen, die ihr auch auf dem Photo sehen könnt. Besonderen Reiz erhalten diese Felsen vor allem dadurch, daß sie heutzutage Teil eines Vogelschutzgebietes sind.

Nobbies-Center © Lars Degen
Wie bereits erwähnt am äußersten Westende der Phillip Island gelegen, pfiff uns  der Wind hier außergewöhnlich kräftig um die Ohren, aber es war dennoch mehr als lohnend, den vom Robbenzentrum hinuntergehenden  Scenic Walk direkt an den Felsen entlang zu nutzen.    [...mehr]



Autor: Nina

Zu Portugal gehören bekanntlich auch die Azoren, auf deren zweitgrößter Insel Pico sich ein kleines Paradies verbirgt. Weite grüne Hügel, schroffes Bergland und wunderschöne Küstenstreifen laden zum Verweilen und Entdecken ein.

Benannt ist die Insel nach dem Vulkan Ponta de Pico, der mit 2.351 m die höchste Erhebung Portugals darstellt. Jährlich werden etliche Kletter- und Trekkingfreunde von ihm angezogen. Der Berg ist sozusagen das Herzstück der 42 km langen und 15 km breiten Insel.

Doch Pico hat natürlich weit mehr zu bieten. Die umliegenden Gewässer sind reich an Walen. So spielte der Walfang bis zum Jahr 1987 eine große Rolle. Doch dieser wurde dann zum Glück aufgegeben und Pico hat sich dem Schutz der Tiere verschrieben. Jedes Jahr kommen etliche Besucher auf die Insel um die Wale zu beobachten. Und tatsächlich stehen hier die Chancen einen zu sehen besonders gut.    [...mehr]



Autor: Nina

Fährt man mit dem Auto in Griechenland aus dem Gebirge in die Ebene von Thessalien hinaus, so stechen sie einem sofort ins Auge, die bizarren Felsformationen, die wie riesige Nadeln zum Himmel ragen. Doch genau hier haben sich einst Menschen angesiedelt.

Auf den Felsen haben sich bereits im 10. Jahrhundert Mönche und Nonnen ihren Zufluchtsort gesucht. In völliger Abgeschiedenheit vom Rest der Welt geben sie sich in luftiger Höhe ihren Gebeten hin. Die Klöster von Metéora tragen ihren Namen nicht umsonst, denn er leitet sich von “meteorizo” ab, was soviel wie “in der Luft schwebend” bedeutet. Und tatsächlich scheinen die Gebäude bei dunstiger Luft über dem Boden zu schweben.    [...mehr]



Autor: Nina

In den letzten Jahren beklagen viele den Massentourismus in der Toskana, der weite ursprüngliche Landstriche nach und nach zerstört. Doch ein paar wenige Orte profitieren natürlich gleichzeitig auch von ihrer Beliebtheit. So konnte zum Beispiel die kleine Stadt Pienza wieder ihre volle Blüte erlangen.

Der lange vergessene toskanische Ort wurde für ihre Besucher wieder zu dem, als was sie einst geplant war, nämlich eine durch und durch konstruierte Stadt. Die alten, wunderschönen Gebäude wurden aufgehübscht und aufwendig im einstigen Stil restauriert. Nun kann man in Pienza wieder einen Hauch italienisches Lebensgefühl schnuppern, wie man es sich eben als Fremder vorstellt: verwinkelte Gassen, Prachtbauten der katholischen Kirche, gutes Essen (Pecorino) und das Flair der Toskana.    [...mehr]


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