Beiträge vom: Dezember, 2008
Was hat man nicht schon alles gehört von den Everglades? Krokodile, Sumpf, fiese Insekten, Naturschönheit… Doch die Everglades sind viel mehr als das. Es ist ein vielschichtiges und faszinierendes Ökosystem, das seit Urzeiten fast in dieser Form besteht.
Was sind aber Tausende von Jahren Geschichte gegen den Mensch? So gehört auch dieses Naturparadies vielleicht bald der Vergangenheit an…
Malerische Wasserlandschaften ziehen sich kilometerweit hin, vorbei an Sumpfgebieten, Mangrovenwäldern, schilfbewachsenen Seen und immer wieder unzähligen Tieren: Reiher, Störche, Kormorane, Krokodil, Alligatoren, Waschbären und Riesenschildkröten. Dieses tropische Marschland im Süden des US-Bundesstaates Florida birgt seine ganz eigene und einzigartige Schönheit. Doch genau diese könnte so schon bald verblassen. [...mehr]
Vinh Ha Long, “Bucht des herabsteigenden bzw. untertauchenden Drachen”, so nennen Einheimische die Halong-Bucht im Norden Vietnams. Bei ihrem Anblick wird man sofort in eine magische Welt gezogen. Bizarre Inselformationen bilden eine Landschaft, die für Mythen und Legenden nur so gemacht ist.
Die Bewohner der Bucht von Halong erzählen sich, dass einst ein großer Drache von den Göttern aus den Bergen geschickt wurde um die Einheimischen vor ihren Feinden im Norden zu beschützen. Der Drache zog mit seinem Schwanz tiefe Furchen in den Boden, welche dann vom Meer überflutet wurden. Der Drache tauchte unter, die Feinde verfingen sich im Gewirr der vielen Inseln und der Drache konnte sie bekämpfen.
Noch heute kann man an vielen Stellen nachvollziehen warum man sich diese Legende erzählt. Fast 2.000 Kalkfelsen und kleine Inseln ragen hier und da auf dem 1.500 km² großen Gebiet aus dem Wasser. Manche von ihnen sind sogar einige hundert Meter hoch. Im Laufe der Jahre hat sich das Meerwasser in den Stein gefressen, so dass diese “zerpflückte” Landschaft nur so von Grotten durchzogen ist. Viele beinhalten merkwürdig geformte Stalaktiten und Stalagmiten. Manche haben sich im Laufe der Zeit zu ganzen Höhlensystemen entwickelt, die mittlerweile in unterirdische Seen münden. [...mehr]
Auf Hamburgs Erotikmeile geht es in der Weihnachtszeit eher sinnlich als besinnlich zu, denn hier findet man den etwas anderen Weihnachtsmarkt: Santa Pauli.
Seit 2005 bietet einem dieser Weihnachtsmarkt auf der Reeperbahn im Hamburg St. Pauli ein eher ungewöhnliches Konzept, das so nicht nur in Deutschland, sondern weltweit wohl einzigartig ist. Und Santa Pauli beweist: Weihnachten kann auch sexy sein. [...mehr]
90 Minuten von Melbourne (Australien) entfernt liegt diese wirklich sehenswerte Insel, die man unbedingt besuchen sollte. Phillip Island ist nicht sehr groß, mit eine Ost-West Ausdehnung von nur 29 Kilometer aber dafür bietet sie mehrere Höhepunkte an einem Platz, etwas das uns bisher in Australien oft gefehlt hat.
Immerhin besucht jedes Jahr ganz Berlin ( 3,5 Millionen Besucher) einen der beliebtesten Naturparks Australiens. Surfen ist möglich, Motorsportfreunde können sich den Race Track ansehen und natürlich wer die Dollars zu viel hat, der kann mit einem fetten V8-Schlitten auch die Rennbahn langdonnern. Unser Hauptgrund die Insel zu besuchen, war jedoch der Wunsch endlich diese kleinen knuffigen Koalabären zu sehen. Auch das ist mehrfach möglich. Einerseits kann das unfreiwillig privat geschehen, wenn ihr vom Osten her nach Philips Island wollt fahrt ihr Richtung San Remo und seht dabei am Straßenrand mehrere Schilder, die vor Koalas warnen. Als wir später im Koalagehege waren erzählte uns ein weiterer Besucher er habe sogar wegen einem Koala anhalten müssen, der einfach mitten auf der Fahrbahn saß und förmlich weggetragen werden musste. [...mehr]
Fès gehört zu den vier Königsstädten Marokkos und ist sicherlich einer der schönsten Orte des Landes. Betritt man die Stadt fühlt man sich sofort wie in 1001 Nacht und man wird von einer Fülle von Eindrücken überwältigt.
Über die Geschichte hin war Fès eine der blühendsten und wichtigsten Handelsstädte des Maghreb. So kam sie zu enormen Reichtum und konnte sich zum geistigen und kulturellen Zentrums Marokkos entwickeln. Und das ist Fès heute noch. Die Einwohner sind stolz auf ihr Erbe und ihre großen Errungenschaften. Noch heute verstehen sie sich als “Elite” des Landes.
Gegründet wurde Fès im Jahr 789 und erfuhr relativ schnell einen großen Zulauf. Hier gab es reiche Wasserquellen, eine lebenswichtige Voraussetzung, und so kamen viele Leute hierher, vor allem Flüchtlinge aus Tunesien und von Córdoba. Bereits 20 Jahre später war Fès eine kleine Stadt mit Moschee, einem Palast und einer Markthalle. [...mehr]
Er ist der wohl berühmteste Dramatiker der Welt, William Shakespeare. Seine Stücke werden überall gespielt, in immer wieder neuen Versionen und Facetten. Aber an keinem zweiten Ort wird man die Stücke des Dichters so originalgetreu erleben können wie im Londoner Globe Theatre.
Hier gehörte Shakespeare wohl einst zum Ensemble und war auch der Hausdichter. Seine damalige Schauspieltruppe, “The Lord Camberlain’s Men” (später “The King’s Men”) musste ihren ursprünglichen Spielort im Jahr 1597 verlassen, da der Pachtvertrag auslief und so erbauten sie das Globe Theatre im Londoner Stadtteil Bankside, was damals das Vergnügungszentrum war und wo auch viele andere Theater ihr Zuhause hatten. Im Jahr 1599 konnten sie es feierlich eröffnen. [...mehr]
Tosende Wasserfälle, riesige Haine aus Mammutbäumen, steil abfallende Granitwände, rund geschliffene Felskuppeln und zahlreiche seltene Tiere und Pflanzen, das ist der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien.
Rund 300 km östlich von San Francisco findet man einen der schönsten Nationalparks der USA. Ohne Übertreibung kann man ihn sicherlich als gigantisch bezeichnen, denn er erstreckt sich über eine Fläche von über 3.000 km² entlang der westlichen Hänge des zentralen Hochgebirges Sierra Nevada. Von einer Höhe von 600 m über dem Meeresspiegel steigt er auf 4.000 m an und beinhaltet so fünf unterschiedliche Ökosysteme. In seiner Weite übertrifft ihn vielleicht nur der Grand Canyon.
Sydney oder Down Under sind immer eine Reise wert, denn nicht nur die australische Natur, sondern seine Metropolen und Städte haben ihren ganz eigenen und besonderen Charme, den keiner so schnell vergessen wird. Eines DER Wahrzeichen von Sydney ist wohl die riesige Harbour Bridge.
Auf Postkarten und Fotos ist die Brücke wohl, neben der Oper von Sydney, eines der häufigsten Motive. Von den Einwohnern wird sie liebevoll auch “coat hanger“, also Kleiderbügel, genannt. Und gerade von weitem fühlt man sich schon ein wenig an einen Bügel erinnert. Aber einen sehr, sehr großen, denn mit einer Spannweite von 503 m gehört die Sydney Harbour Bridge zu den längsten bogenförmigen Brücken der Welt. Der Bogenscheitel erhebt sich 134 m über dem Meer und rechnet man die Auffahrtrampen dazu ist sie 1.149 m lang. [...mehr]







