Beiträge vom: Dezember, 2008
England hat ja einige geheimnisvolle und mystische Orte. Und einer um den sich zahlreiche Legenden und Geschichten ranken ist der Riese nahe Cerne Abbas in der Grafschaft Dorset.
Neben Stonehenge gehört er wohl zu den bekanntesten dieser magischen Symbole, die die englische Landschaft prägen. Der Riese von Cerne Abbas ist eine Art Scharrbild, das durch das Freilegen einer Kalksteinschicht entstanden ist. Das Bild zeigt einen 55 m hohen Mann mit einer Keule in der Hand und einem ansehnlichen Phallus von ganzen 7 m. Die Linien sind um die 60 cm breit, so dass man ihn am besten in voller Pracht
aus der Luft sehen kann.
Wer weniger Lust auf Kultur hat kürzt diesen Trip ein wenig und begibt sich gleich zum Koalazentrum, wo man endlich diese lebenden Kuschelbären live und in Farbe sehen kann. Mehrere verschiedene Laufwege innerhalb des großen Geheges werden euch angeboten, wobei sie am Ende alle bequem zu erledigen sind und ihr ruhig mit dem längsten anfangen könnt.
Im Zentrum der Anlage auf Phillip Island steht ein geschlossenes Extragehege, wo man relativ nahe an die Bären herankommt und Schilder den Besucher mit Informationen versorgen. Das zentrale Problem ist nur, dass Koalas sich einen 24-Stunden Tag so gar nicht besucherfreundlich einteilen. 20 Stunden gehen alleine für Schlafen weg, um den Energiehaushalt nicht zu strapazieren, 3 Stunden am Tag wird gefressen und 1 Stunde bleibt für Bewegungen.
Somit bietet sich dem Besucher ein doch irgendwie betrübliches Bild von schlafenden Koalas, da diese Tiere am liebsten kurz vor Anbruch der Nacht aktiv werden, wenn die Anlage jedoch geschlossen ist. Um dieses Zentralgehege herum führt ein weiterer Weg, auf dem ihr Euch freier bewegen könnte und unbedingt in die Baumkronen schauen solltet, da sich dort weitere Koalas verstecken, wobei auch hier meist in allen möglichen und unmöglichen Positionen gemützt wird. [...mehr]
… wünscht euch das Team von einfach-sehenswert!!!
Auch im nächsten Jahr werden wir euch hier wieder mit interessanten Infos und Tipps aus aller Welt versorgen. Zudem gibt es jede Menge Anregungen für den nächsten Urlaub und vielleicht ist ja auch etwas dabei, das ihr noch nicht kennt…
In diesem Sinne möchten wir uns herzlich bei euch für eure Kommentare, euer Lob und eure Kritik bedanken.
Feiert ganz dolle und einen guten Rutsch!
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Jetzt rasen wir nicht nur in Windeseile auf Weihnachten zu, sondern auch auf Silvester. Und einige haben zu diesem Anlass vielleicht schon die Silvesterfeier am Brandenburger Tor geplant. Und selbst wenn nicht, wer erinnert sich nicht gerne an die Fanmeile zum Sommermärchen 2006 oder der EM dieses Jahr. Doch um das Brandenburger Tor gab es nicht immer Anlass zum Feiern.
Und gerade deswegen steht dieses Wahrzeichen als Symbol für Deutschland. Mit ihm sind einige unserer schönsten, aber auch viele schreckliche Momente verbunden.
Erbaut wurde das Brandenburger Tor am heutigen Pariser Platz im Bezirk Mitte in Berlin in den Jahren 1788 bis 1791 auf Geheiß von Friedrich Wilhelm II. An dieser Stelle stand bereits in den 1730er Jahren ein kleineres Stadttor, das den Zollverkehr entlang der damals neu errichteten Berliner Zollmauer regelte. Es stand auf der damaligen Straße nach Brandenburg an der Havel, daher auch der Name Brandenburger Tor.
Selbst hier in Europa hat die einstige Maya-Stadt Palenque die Fantasie so mancher Wissenschaftler und Künstler angeregt, denn, wer diesen mythischen Ort einmal gesehen hat, wird ihn niemals vergessen. So ließ Max Frisch einige Passagen seines berühmten Romans “Homo Faber” in Palenque spielen und auch UFO-Pseudo-Forscher Erich von Däniken fühlte sich durch die Darstellungen der Maya inspiriert. In einer Zeichnung meint er nämlich einen Raumfahrer mit Rakete zu erkennen.
Wie mag das wohl für die damaligen Entdecker gewesen sein, als sie auf die lange verschollenen Ruinen, den einstigen Stolz der Maya, stießen? Gegen Ende des 18. Jahrhunderts fanden Einwohner des kleinen Dorfes Santo Domingo de Palenque seltsame Ruinen tief im Dschungel. Sie meldeten es gleich aufgeregt den kolonialen Behörden der spanischen Besatzer. Die königliche Familie Spaniens interessierte sich sehr dafür und schickte mehrere Expeditionen dorthin.
Nach und nach kamen Forscher aus der ganzen Welt nach Palenque und legten Teile der ehemaligen Maya-Stadt frei. Doch man nimmt an, dass bis heute nur 5% der Fläche ans Tageslicht gebracht wurden. Diese 5% werden nach wie vor von Archäologen untersucht, denn die Maya geben ihnen immer noch einige Rätsel auf, und auch Touristen können das Gelände besuchen. [...mehr]
Es kursieren viele Geschichten um die geheimnisvollen Oasenstädte in den Wüsten Afrikas. Noch heute lassen sich die Menschen von den Mythen und der besonderen Atmosphäre in den Bann ziehen. Eine der schönsten von ihnen ist sicherlich Ghadames in Libyen.
Mitten im Dreiländereck von Tunesien, Algerien und Libyen liegt in der Wüste Sahara eine fast schon magisch anmutende Stadt. Sie scheint direkt einem Märchen aus 1001 Nacht entsprungen. Fährt man durch die raue und schroffe Wüstenlandschaft taucht vor einem plötzlich wie aus dem Nichts eine Oase auf, die umgürtet von Dattelpalmen ist: Ghadames. [...mehr]
Kommt man in die italienische Region Apulien werden einem sicherlich an vielen Stellen kleine, runde Häuser auffallen, die auf den ersten Blick eher putzig wirken. Es sind die sogenannten Trulli. Und eine Stadt besteht fast nur aus Trulli: Alberobelllo.
Bis in die 1930er Jahre interessierte sich niemand für die kleinen, merkwürdigen Häuschen. Sie galten als Wohnsitz der armen Landbevölkerung und wurden eher mit einem verächtlichen Lachen abgetan. Heute kommen Tausende von Touristen um Alberobello und seine Umgebung zu sehen und die Stadt gehört sogar zum Weltkulturerbe der UNESCO.
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Als nächste Station bietet sich Churchill Island an, eine weitere Insel die ihr bequem über eine Brücke erreicht und die den „historic part“ dieser Tagestoure darstellt. Oben auf einem sanften Hügel findet ihr das Besucherzentrum, an dem ihr Euren Wagen parken könnt und wo die freundlichen Parkmitarbeiter euern Tagespass abstempeln.
Bevor es in die eigentliche Anlage von Churchill Island geht könnt ihr Euch recht hübsch aufgemachte Informationstafeln über die Geschichte der Insel sowie ihre Wechselbeziehungen mit dem Staat Victoria durchlesen oder aber bei einem Cafe die tolle Aussicht auf der Panoramaterrasse genießen und die Seele einfach baumeln lassen. Besonders einladend ist dafür die Polstergarnitur gleich neben dem Eingang zur Ferienanlage…so tiefe Polster, dass man gar nicht mehr aufstehen will.
Doch wer etwas sehen will muss sich auch in Australien bewegen und wenn man da Zentrum verlässt betretet ihr eine reizende Ferienanlage, aus den Anfängen des vergangenen Jahrhunderts, die dem ehemaligen Besitzer der Insel gehörte. Ein sehr charmantes Wochenendanwesen, mit uralten Tapeten, einer Kräuterküche, einem Eiskeller. Alles eingerichtet wie noch zu Uromas Zeiten, vor allem die Küche lässt einen erahnen welche Arbeit es damals wohl gemacht hat eine Familie zum Beispiel für das bevorstehende Weihnachtsfest mit einem leckeren Festtagsbraten zu verwöhnen. Was ich persönlich sehr raffiniert fand, war der damals angewandte Mechanismus der die Tür automatisch wieder hinter einem zufallen ließ. Vielleicht ist das nur für mich als ignorante Großstadtplflanze etwas wirklich Neues aber ich finde oft die alten Tricks sind immer noch die besten. [...mehr]
Im Norden des Bundesstaates South Australia, gleich hinter Adelaide, liegt eine der ältesten Landschaften der Erde. Seit rund 600 Millionen Jahren gibt es die Flinders Ranges bereits. Dieses Alter kann man überall ablesen und so sind die Flinders auch eine der interessantesten Landschaften der Welt.
Auf einer Länge von 500 km erstreckt sich Flinders Range nach Süden und vor einem breitet sich das australische Outback aus, so wie man es sich immer vorgestellt hat. Schroffe Landschaften treffen auf riesige Canyons und Schluchten. Doch je weiter man südlich kommt, um so mehr wird die Vegetation üppiger und man hat das Gefühl immer weiter in eine überraschende Welt einzutauchen.
Auf einem Areal von 912 km² beheimaten die Flinders gleich drei Nationalparks: Mount Remarkable Ranges National Park, Vulkathunha-Gammon Ranges National Park und Flinders Ranges National Park. [...mehr]
Wer auf der Suche nach einer besonderen Art ist den Advent oder auch Silvester zu verbringen und gerade zufällig in Kärnten ist, sollte mal in Millstatt am Millstätter See vorbeischauen. Denn hier gibt es etwas, was bestimmt einzigartig ist: ein schwimmender Christbaumwald.
Hier hat man direkt in den See Flöße gesetzt, die durch Stege miteinander verbunden sind. Auf den einzelnen Flößen auf dem Wasser kann man dann eine Weihnachtsatmosphäre der anderen Art genießen. Gebratene Mandeln, heiße Maroni, herrlich duftender Punsch und Glühwein… Der Duft liegt überall in der Luft. Und so kann man sich zusammen mit seinem Liebsten oder mit den Kindern in kuschlige Decken an Lagerfeuern einhüllen und einfach die Atmosphäre und die typischen Weihnachtsköstlichkeiten genießen.
Allein schon die Kulisse ist atemberaubend: Umgeben von den österreichischen Bergen sitzt man direkt auf dem Wasser zwischen Christbäumen und Ständen. Auf einem umherfahrenden Boot spielt eine Kapelle, deren weihnachtliche Musik sich langsam über das Wasser trägt. Wer da nicht in Weihnachtsstimmung kommt, dem ist wahrscheinlich nicht mehr zu helfen… ![]()
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