Beiträge vom: November, 2008
Denkt man an Brasilien, kommen wohl fast jedem sofort die gleichen Dinge in den Sinn: Rio, Karneval, der Zuckerhut und die Copacabana. Wohl kein anderer Strand auf der Welt wurde jemals so häufig besungen und ist Teil von so vielen Geschichten.
Copacabana ist eigentlich ein ganzer Stadtteil von Rio de Janeiro, wird aber häufig nur mit dem halbmondförmigen Strand gleichgesetzt. “Princesinha do Mar”, kleine Meeresprinzessin, nennen die Einheimischen ihn liebevoll. Das Viertel Copacabana erlebte in den 1930er, 40er und 50er eine goldene Ära. Hier tummelte sich die Bohème. In den unzähligen Bars des einstigen Villenviertels trafen sich Künstler, Musiker und somit die Avantgarde der Stadt. [...mehr]
Wer kennt diese Situation nicht? Man sitzt gemütlich im Restaurant, möchte sich eigentlich nur einen schönen Abend mit Freunden machen und dann wartet man auf den Kellner mit der Bestellung. Und wartet und wartet… Hat man es dann endlich geschafft, möchte man vielleicht noch etwas nachbestellen oder nochmal die Karte sehen. Zudem kann die Wartezeit manchmal auch ganz schön langweilig sein. Anders ist da das Restaurant “Inamo” in London.
Bei diesem Restaurant kann man wirklich von der Zukunft sprechen, denn so könnte es bald überall aussehen, da das Konzept bei den Gästen einschlägt wie eine Bombe. Und auch die Medien weltweit berichten über diese besondere Form der Gastronomie.
Denn das Konzept ist so bisher einzigartig. Im “Inamo” werden die Karten nämlich auf die jeweiligen Tische projiziert. Man kann dann manuell und vor allem in aller Ruhe durch die Gerichte via Touch Pad scrollen. Zu jedem Gericht oder Getränk gibt es noch Bilder und Beschreibungen abzurufen. Die Bestellung muss der Gast dann auch nicht extra einem Kellner mitteilen, sondern man schickt sie direkt an die Küche. [...mehr]
Auf der Insel Java in Indonesien befindet sich die größte buddhistische Tempelanlage Südostasiens: Borobudur. Einst der Stolz der Gegend, dann lange Zeit in Vergessenheit geraten und erst im 19. und 20. Jahrhundert wiederentdeckt, zieht die Anlage heute sowohl Touristen als auch Pilger aus der ganzen Welt an.
Und, obwohl so viele Menschen sich im Borobudur aufhalten, hat man doch stets ein Gefühl von Ruhe. Von dem Ort geht etwas Magisches aus und man versteht, warum der Tempel einst hier errichtet wurde.
Wann genau das war ist nicht sicher. Forscher nehmen an, dass Borobudur um das Jahr 800 entstand. An die 100 Jahre muss es dann wohl das religiöse Zentrum der Gegend gewesen sein, bis das hinduistische Königreich Mataram verfiel und danach alle religiösen Bauwerke vernachlässigt wurden. Und so geriet auch Borobudur in Vergessenheit und wurde der Vegetation überlassen. Durch heftige Erdbeben stürzten Teile ein, Pflanzen überwucherten den Bau und Erde verschüttete ihn nach und nach. Daher glaubte man auch lange, dass es sich um einen normalen Hügel handelte. Bis ein Teil der Tempelanlage 1814 entdeckt wurde. In den darauf folgenden Jahren schenkte man Borobudur mal ein wenig Aufmerksamkeit, mal wurde er vernachlässigt. [...mehr]
Denkt man an die französischen Könige, dann fallen einem wahrscheinlich Prunk, die französische Revolution und Versaille ein. Doch das Stammhaus der französischen Könige, das in meinen Augen viel schöner ist als Versaille, ist lange in Vergessenheit geraten: Schloss Fontainebleau.
Rund 60 km südlich von Paris liegt die kleine Stadt Fontainebleau, von dessen Schloss aus die Geschicke Frankreichs lange Zeit gelenkt wurden. Der Name leitet sich von “fontaine belle eau” ab, was soviel heißt wie “Quelle mit schönem Wasser”. [...mehr]
Eine der bekanntesten Wüsten Afrikas ist mit Sicherheit die Kalahari Wüste im Süden des schwarzen Kontinents. Hier kann man in atemberaubender Kulisse zahlreiche Tierherden in freier Wildbahn erleben und man hat das Gefühl, dass Afrika hier noch Afrika ist.
Die Kalahari erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 1,2 Mio. km² von der Nördlichen Kapprovinz in Südafrika über Namibia und Botswana bis nach Angola und Sambia. Zu großen Teilen ist sei eine Sandwüste aus dem charakteristischen feinen roten Sand. [...mehr]
Weit vorne in den Top 10 der beliebtesten Museen Deutschlands ist sicherlich das Schokoladenmuseum in Köln. Hier dreht sich alles rund um die süße Versuchung. Und was wäre ein Schokoladenmuseum, ohne dass man dort auch ordentlich naschen kann? Echte Quälerei, oder?
Aber zum Glück ist das hier anders. Schon von außen kommt einem ein herrlicher Duft entgegen, der wohl auch so manchen ahnungslosen Passanten angelockt hat.
Aber nicht nur der Duft und das Thema bestechen auf den ersten Blick. Die Architektur des Gebäudes selbst ist faszinierend. Wie ein futuristisches Schiff liegt das Museum auf der linksrheinischen Seite der Domstadt direkt am Wasser. [...mehr]
Rund 112 km südwestlich von Adelaide im Gulf Saint Vincent liegt ein wahres Naturparadies. Jährlich kommen etliche Touristen auf Kangaroo Island um die wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft und natürlich die besonderen Tiere zu beobachten.
Mit einer Länge von 145 km und einer Fläche von 4.405 km² ist sie nach Tasmanien und der Melville-Insel das drittgrößte Eiland Australiens. Für Naturfreunde ist Kangaroo Island ein absolutes Muss und es kommt auch nicht von ungefähr, dass sie auch “Galapagos Australiens” genannt wird. [...mehr]
Der Tower von London zählt wohl zu den berühmt berüchtigsten Bauwerken der Welt. Einerseits war er Wohnort der englischen Herrscher, andererseits aber auch ein Gefängnis, wo so manche bekannte Persönlichkeiten ihren Tod fanden. Der Tower ist somit auch zum Symbol für Macht und deren Intrigen geworden.
Entlang der Themse zieht sich der faszinierende Komplex aus mehreren Gebäuden, der eine über 900-jährige Geschichte hat. Der Tower war königlicher Palast, Gefängnis, Waffenkammer, Staatsarchiv, Observatorium, Münzprägestätte und natürlich Aufbewahrungsort der Kronjuwelen.
Rund 10 km von der heutigen Stadt Oaxaca im gleichnamigen Tal im Süden Mexikos liegt an einem strategisch gut ausgewählten Punkt das einstige Zentrum der wichtigsten Handelsstraßen Mittelamerikas, Monte Albán. Heute zeugen nur noch die Ruinen der einstigen Stadt von ihrer Blütezeit, was gleichzeitig aber ein Glück für Touristen und Archäologen ist.
Die Handelsreisenden brauchten natürlich den Segen der jeweiligen Götter und so errichteten die Fürsten im Tal ein zeremonielles Zentrum. Dafür brauchten sie natürlich eine besondere Stelle und so wählten sie Monte Alban, denn der Spitze des Berges gab es ein natürliches Plateau. Schnell entwickelte sich die Kultsstätte Monte Albán zu einem Knotenpunkt des Handels und zwar zum wichtigsten Mittelamerikas zu dieser Zeit. [...mehr]
Mitten in der Steppe von Zentraltunesien liegt das kleine Dorf El Djem, das von einem der faszinierendsten Bauten aus römischer Zeit dominiert wird. Denn El Djem steht auf den Ruinen der Stadt Thysdrus, nach Karthago die zweitgrößte Stadt des römischen Imperiums in Afrika.
Fährt man von der Stadt Sousse aus Richtung El Djem so taucht mitten in der flachen Steppe ein Koloss auf: Das Amphitheater von El Djem. 150 m lang, 120 m breit und 36 m hoch überragt das Bauwerk die gesamte Gegend. Dieses Amphitheater ist fast so groß wie das Kolosseum in Rom und war einst das drittgrößte Theater des Römischen Reiches. [...mehr]







