Beiträge vom: Oktober, 2008


Autor: Nina

Gestern geisterte es durch alle Medien: Der Flughafen Berlin-Tempelhof hat nun endgültig seine Pforten geschlossen und den Flugverkehr eingestellt.

85 Jahre lang war er in Betrieb und wurde für viele Deutsche zu einem Symbol der Solidarität der Völker. Hier landeten während der Zeit der Luftbrücke die berühmten Rosinenbomber.

Halle im Flughafen Tempelhof © Flickr/ Ilpo’s Sojourn

Gestern Nacht war es nun also soweit: In einer Abschiedsfeier wurde der Flughafen nochmal gewürdigt, während draußen Tausende von Demonstranten mit einer Lichterkette ein Zeichen gegen die Schließung setzen wollten. Am späten Abend stiegen dann die zwei letzten Flugzeuge in die Luft, ein Rosinenbomber und eine Ju-52, auch “Tante Ju” genannt, und landeten auf ihrem neuen Bestimmungsort, dem Flughafen Schönefeld. Um Punkt Mitternacht gingen dann die Lichter aus und Tempelhof hat sich für immer von der Welt verabschiedet.    [...mehr]



Autor: Nina

Basilius-Kathedrale bei Nacht © Flickr/ Kick and RunEin Gebäude kommt einem wohl immer in den Sinn, wenn man an Moskau oder Russland denkt. Nein, ich meine nicht den Kreml, sondern eine der bekanntesten und architektonisch interessantesten Kirchen weltweit, die Basilius-Kathedrale.

Das bunte Bauwerk steht direkt am südlichen Ende des Roten Platzes und ist wohl DAS Wahrzeichen Moskaus. Im Jahre 1552 wurde an dieser Stelle die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit erbaut, als Denkmal für den Sieg des russischen Reiches über die Tataren. Doch bereits drei Jahre später wurde diese wieder abgerissen und Iwan IV. (Iwan der Schreckliche) ließ die Basilius-Kathedrale errichten. Ihren Namen verdankt sie dem Heiligen Basilius dem Gesegneten, der ungefähr an dieser Stelle begraben liegen soll. Doch dieser Name ist eigentlich nicht der offizielle, er hat sich einfach gegenüber dem richtigen durchgesetzt. Eigentlich heißt sie Mariä-Schutz-und-Führbitte-Kathedrale.

Eine Legende behauptet, dass Iwan den Architekten damals gefragt haben soll, ob er noch mehr solch schöner Kirchern erbauen könne. Als dieser die Frage bejahte, soll Iwan der Schreckliche ihm die Augen ausgestochen haben, dass er nirgends etwas Schöneres errichten konnte. Doch dies ist nachweislich nur eine Legende, denn der Architekt, Postnik Jakowlew, hat auch noch nach Iwans Tod einige imposante Bauwerke erschaffen.    [...mehr]



Autor: Nina

Das Wahrzeichen von Brüssel überhaupt ist wohl das Atomium. Jeder kennt es, jeder hat es schon einmal gesehen. Es ist ohne Übertreibung vom Stil her eines der interessantesten und ungewöhnlichsten Bauwerke Europas.

Wie auch der Eiffelturm in Paris wurde das Atomium für eine Weltausstellung gebaut und sollte eigentlich danach wieder abgerissen werden, doch die Bewohner und die Regierung Brüssels brachten es nicht übers Herz. Also bleib es uns zum Glück erhalten… Zur Expo 1958, die die erste Weltausstellung nach dem zweiten Weltkrieg war, sollte das Atomium als Symbol für die friedliche Nutzung der Atomkraft und der Nutzung der Technik stehen.



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Autor: Nina

Denkt man an Rio de Janeiro, dann fällt einem, neben dem Karneval oder der Copacabana, garantiert auch die mächtige Christusstatue auf dem Corcovado ein, die scheinbar schützend ihre Hände über der Stadt ausbreitet.

Der “Cristo Redentor” (dt. “Christus der Erlöser”) ist nicht nur das Wahrzeichen von Rio und vielleicht ganz Brasiliens, sondern auch eines der “Sieben Neuen Weltwunder“. Von diesen Statuen gibt es mehrere auf der ganzen Welt, aber der Cristo Redentor ist, wahrscheinlich wegen seiner beeindruckenden Kulisse, am berühmtesten.    [...mehr]



Autor: Nina

Jeder kennt sie, und für fast jeden ist sie untrennbar mit San Francisco und den Vereinigten Staaten verbunden, die Golden Gate Bridge. Sie gilt als ein modernes Weltwunder und birgt gleichzeitig auch eine große Tragik, denn sie wird auch als “die tödlichste Brücke der Welt” bezeichnet.

Neben der Freiheitsstatue in New York ist sie DAS Symbol für die USA und somit neben anderen Sehenswürdigkeiten in San Francisco wie Alcatraz ein großer Touristenmagnet. Die Hängebrücke verbindet die beiden Seiten der Golden Gate Bucht. Diese bekam ihren Namen während des großen Goldrausches in Kalifornien und erinnerte viele an das Goldene Horn in Istanbul.

Golden Gate Bridge © Flickr/ The Jamoker

Selbst bei Flut fährt man noch in einer luftigen Höhe von 67 m über dem Wasser. Mit den Zufahrtsrampen ist der gesamte Brückenzug 2.737 m lang, die Brücke selbst immerhin “noch” 1.966 m. Bis zum Jahr 1964 war sie 27 Jahre lang die längste Brücke der Welt. Mittlerweile gibt es sieben, die länger sind. Nichtsdestotrotz hat die Golden Gate Bridge nichts an ihrer Faszination eingebüßt, denn schon bei ihrem Bau brach sie mehr als einen Weltrekord: die höchsten Pfeiler (227 m), die längsten (2.332 m) und auch die dicksten (92 cm) Kabelstränge und die größten Unterwasserfundamente.

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Autor: Nina

Ohne Kurt Tucholsky würden viele Deutsche wahrscheinlich nie auf die Idee kommen in den kleinen Ort Mariefred in Schweden zu fahren. Zum Glück, denn sonst würde vielen Leuten wirklich etwas entgehen.

Im Jahr 1929 ging Kurt Tucholsky in das Exil nach Schweden und verliebte sich anscheinend sofort in den kleinen Ort und vor allem in sein Schloss Gripsholm. 1931 veröffentlichte er dann seinen weltbekannten Roman “Schloss Gripsholm”.

Schloss Gripsholm © Flickr/ Frenkieb

Kommt man hierher kann man auch Tucholskys Verzückung über dieses wunderschöne Fleckchen Erde verstehen, denn in Mariefred und dem Schloss scheint die Zeit entwas anders zu laufen. Alles geht gemächlich in einer wunderschönen Naturkulisse seinen Gang.    [...mehr]



Autor: Nina

Kakadu-Nationalpark © Flickr/ safaris

Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Australiens ist der Kakadu-Nationalpark. Jährlich kommen um die 200.000 Menschen hierher um die faszinierende Natur zu erkunden oder die Kunst und Kultur der Aborigines näher kennenzulernen.

Rund 171 km östlich von Darwin stößt man mitten im Northern Territory auf ein riesiges Gebiet, das wohl einer der schönsten Nationalparks Australiens ist. Die Tier- und Pflanzenwelt ist ebenso vielfältig wie einzigartig. Rund 30% der Vogelarten des Landes leben hier, weshalb es auch immer wieder viele Vogelfreunde hierher zieht. Bei der Landschaft ist dies nicht anders. So kann man von großen Sandsteinplateaus über riesige Wälder hinweggucken, die an manchen Teilen in den Tälern zu Savannen werden. Aber auch die Wasserwege im Park beeindrucken die Besucher: Kleine Seen mit Wasserfällen, große Flussläufe, aber auch Sumpfgebiete.    [...mehr]



Autor: Björn

Weihnachtsmarkt in Dresden - Schlemmen auf dem Striezelmarkt©flickr / Daniel Hüneborg

Die schönste Jahreszeit steht vor der Tür und am 27. November ist es endlich wieder soweit: Der Striezelmarkt in Dresden öffnet seine Tore und bietet seine Besuchern aus aller Welt wieder zahlreiche Attraktionen und Köstlichkeiten.

Einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands eröffnet in knapp fünf Wochen. Der 1434 erstmals urkundlich erwähnte Weihnachtsmarkt findet alljährlich auf dem Altmarkt, dem wirtschaftlichen und verkehrlichen Mittelpunkt Dresdens, statt.

Ganz besonders im Blickpunkt steht natürlich der Dresdner Christstollen, der hier verkauft wird und in der ganzen Welt beliebt ist. Von ihm hat der Markt auch seinen Namen, weil der Stollen umgangssprachlich Striezel genannt wird.

Es finden sich um die 240 Stände, an denen man viele Geschenkideen sammeln oder gleich kaufen kann.

Besonders sehenswert ist auch die, mit 14 Metern größte Stufenpyramide der Welt, die von 42 Holzfiguren geschmückt wird. Neben dem eigentlichen Weihnachtsmarkt bekommt man auch noch ein umfangreiches Kulturprogramm geboten. Ausstellungen, Adventssingen und Theateraufführungen sind nur einige, die hier zu benennen sind.

Wenn auch sie auf den Geschmack gekommen sind, dann besuchen sie doch den Dresdner Striezelmarkt in diesem Jahr und lassen sie sich von seiner einzigartigen Atmosphäre verzaubern.

Donnerstag, 27. November, bis Heiligabend

Öffnungszeiten:

sonntags bis donnerstags: 10 bis 20 Uhr
freitags und samstags: 10 bis 21 Uhr
Heiligabend: 10 bis 14 Uhr    [...mehr]



Autor: Nina

Strand von Gorée © Flickr/ wordcat57

Ein warmer Wind weht über die Insel, das Meer ist blau, die Insel ist voller netter kleiner Kolonialbauten, keine Autos dürfen hier fahren und Palmen erstrecken sich am Strand. Doch diese Idylle war auf der Insel Gorée nicht immer so…

Gorée, was sich aus dem holländischen von “Goede Reede”, also “Sicherer Hafen”, ableitet, ist ein Symbol für das Joch der Sklaverei. Heute kann man sich gar nicht mehr vorstellen welche Greueltaten sich in den friedlichen, pastelfarbenen Hütten einst abgespielt haben.

Die Insel liegt vor der Küste Senegals, ungefähr 3 km von Dakar entfernt, im kapverdischen Meer. Sie ist gerad mal 1 km lang und rund 300 m breit. Im 18. und 19. Jahrhundert war dieses kleine Fleckchen Erde der wichtigste Umschlagplatz für den Sklavehandel der Europäer.    [...mehr]



Autor: Nina

Wohl kein anderes Wahrzeichen ist in den Köpfen der meisten Leute so sehr mit Griechenland verbunden wie die Akropolis von Athen. Noch heute ist sie ein Symbol für die Macht der Antike und fasziniert jedes Jahr an die zwei Millionen Besucher.

Blick über Athen bis hin zur Akropolis © Flickr/ Mispahn

Im antiken Griechenland bezeichnete man die Festung, die auf dem höchsten Felsen der Stadt lag, Akropolis. Das heißt fast jede größere Stadt zur damaligen Zeit besaß seine eigene Akropolis. Anfangs dienten sie zur Verteidigung, später dann als religöse Kultstätte. Die Stadtfestung, die uns aber auch heute noch im Gedächtnis ist und die schon zu damaligen Zeiten berühmt war, ist unumstritten die Akropolis von Athen.    [...mehr]


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