Beiträge vom: Juli, 2008
Im Norden des australischen Kontinents liegt eine Insel, die nach Grönland die größte der Erde ist (jetzt mal Australien ausgenommen
). Neuguinea war lange eines der unerforschtesten Fleckchen auf unserem Planeten. Uns so schwebt die Insel heute zwischen den Welten, Moderne und Steinzeit, Asien und Australien.
Die Natur auf Neuguinea ist fast schon einzigartig und wird mit Sicherheit auch Menschen, die meinen auf der Erde alles gesehen zu haben, ein Staunen entlocken. Faszinierende Gebirgspanoramen, tosende Wasserfälle, dichter Dschungel mit reißenden und ruhigen Flüssen und natürlich die Vulkane. Neuguinea liegt im pazifischen Feuerring, weshalb es hier häufiger zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben kommt.
Die fruchtbare Vulkanasche und das Magma haben aber auch dafür gesorgt, das sich hier eine reiche Tier- und Pflanzenwelt ansiedeln konnte. Manche Tier leben nur hier auf der Insel. Allein an die 600 Vogelarten teilen sich den Raum mit 455 Schmetterlingsarten, diversen Nage- und Beuteltieren, unzähligen Reptilien und und und. Sie alle finden Schutz in einem tropischen Regenwald, der rund 11.000 verschiedene Pflanzenarten beherbergt (darunter ca. 2.500 Orchideenarten).
Der Westteil der Insel ist bis heute nicht ganz kartographiert. [...mehr]
Wer kennt sie nicht? Sie ist das Symbol für den amerikanischen Traum und die Freiheit einer Nation. Sie wird weltweit unzählige Male abgebildet, karikiert und zieht jährlich Tausende von Besuchern an: Die Freiheitsstatue auf Liberty Island im Hafen von New York City.
Sie soll Einwanderer und Heimkömmlinge in die USA begrüßen. Für viele dieser Menschen bedeutet sie Hoffnung auf ein neues Leben in einer neuen Welt. Heute begrüßt sie vor allem die Touristen. Die “Lady Liberty“, wie sie auch genannt wird, ist allein 46,5 m hoch. Mit Sockel, in dem sich ein Museum befindet, wären es dann rund 93 m. So gehört sie zu den höchsten Statuen der Welt. Sie ist mit einem Kupfermantel versehen, der sich im Laufe der Zeit grün eingefärbt hat. [...mehr]
Dank der Eröffnung des neuesten Ablegers von Madam Tussauds in Berlin ist das berühmte Wachsfigurenkabinett momentan wieder in aller Munde. Doch muss man an dieser Stelle bemerken, dass das Original noch immer das Beste ist.
Das Museum, das heutzutage in Marylebone Road in London gelegen ist, hat seinen Ursprung bereits im Jahr 1835. Wie der Name bereits verrät, war die Gründerin und Ideengeberin Marie Tussaud, eine 1771 in Straßburg geborene Wachsbildnerin.
Wer sich dieser Zeit bewusst ist, wird mit Sicherheit bemerken, worin das Besondere von Madam Tussauds in London liegt. Auch wenn das legendäre Museum immer wieder von verheerenden Katastrophen heimgesucht wurde, sind Figuren aus längst vergangenen Zeiten erhalten. Durch das Aufbewahren der Gussformen konnten diese dann als Nachbildungen in den Filialen des Museums in Amsterdam, New York, Shanghai, Las Vegas, Washington und Hongkong rekonstruiert werden. Wer also einmal die Muße besitzt mittels Städtereisen die verschiedenen Ableger zu besuchen, wird von London am meisten beeindruckt sein. [...mehr]
Der Lake Nakuru Nationalpark gehört zu den beliebtesten Parks Kenias, wenn nicht sogar ganz Afrikas. Jährlich kommen über 200.000 Besucher an den Nakurusee, rund 140 km nordöstlich von Kenias Hauptstadt Nairobi, um Zeuge eines einzigartigen Naturschauspiels zu werden.
Im und um den See verteilt leben rund 2 Mio. Flamingos. Noch nie hat man so viele dieser Tiere an einem Ort gesehen. Es sieht von weitem fast wie ein rosa Flut aus. Kommt man näher ist die Luft von einem seltsamen Schnattern und Schnäbel-Geklapper erfüllt und auch vom Geruch her, kann man den Vögeln nicht entgehen.
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Schon mal was von der Mona Lisa gehört? Spätestens seit Dan Browns Da Vinci Code sicherlich.
Und wo kann man das berühmteste Lächeln der Malerei bewundern? Richtig, im Louvre in Paris. Jährlich kommen tausende von Menschen aus aller Welt hierher um einen Blick auf auf die fast 35.000 Exponate aus einer Sammlung von 380.000 Werken zu erheischen.
Wenn man den Louvre heute sieht, kann man sich fast nicht vorstellen, dass das Gebäude über Jahrhunderte hinweg ein riesige Dauerbaustelle war. Im 12. Jahrhundert von Philippe-Auguste als eine Art Trutzburg errichtet. Doch bereits im 14. Jahrhundert ließ Karl V. fast das ganze Gebäude abreißen und als königliche Residenz wieder aufzubauen. Bis 1682, wo Ludwig XIV. mit seinem Gefolge nach Versaille umzieht, ist der Louvre herrschaftlicher Palast. Doch jeder König ließ ihn wieder nach seinen Vorstellungen umbauen und natürlich hatte jeder Architekt wieder eine andere Idee als sein Vorgänger.
Und so ist es also auch nicht verwunderlich, dass nach dem Umzug des königlichen Hofes, die Stadt das Gebäude ziemlich verwahrlost übernimmt, das Dach fehlt und teile sind noch, oder mal wieder, im Rohbau. Die Académie Francaise zieht hier nun ein und einige Räume werden von Künstlern als Wohnung und Atélier genutzt. [...mehr]
Die Snowy Mountains sind das beliebteste und wohl auch eines der besten Wintersportgebiete Australiens. Nicht umsonst werden die Snowies auch die australischen Alpen genannt, denn sie stehen unseren Skigebieten in nichts nach. Und das schönste ist, wenn bei uns Sommer ist, ist in Australien Winter, so dass man in der Zeit zwischen Juni und Oktober dem Vergnügen im Schnee fröhnen kann.
Die Snowy Mountains sind die höchsten Berge auf dem australischen Kontinent und so ist logischerweise auch der höchste Berg, der Mount Kosciuszko, der 2.228 m in den Himmerl ragt, ein Teil von ihnen. Sie liegen in den Bundesstaaten Victoria und New South Wales und gehören wiederum zu einem großen Küstengebirge, der Great Diving Range. [...mehr]


