Beiträge vom: Juni, 2008


Autor: Nina

Die Drakenberge sind mit bis zu 3.482 m das höchste Gebirge Südafrikas. Sie ziehen sich über rund 1000 km in Nord-Süd-Richtung und vor allem der südliche Teil liegt fernab der üblichen Touristenströme. So kann man hier die atemberaubende Natur in fast schon einsamer Stille erkunden.

Blick von den Drakenbergen © sunnyafrica

Die Südafrikaner nennen das Gebirge einfach liebevoll “The Berg” und in der Sprache der Zulu heißen die Drakenberge “Qathlamba”, was soviel wie “Barriere der aufrecht stehenden Speere” heißt. Und letzteren Namen tragen sie zurecht, denn die Dreitausender, die im Winter auch schneebedeckt sind, sind von fast schon dramatischer Schönheit.

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Autor: Nina

Paradeplatz in Zürich © flickr / Curnen

Zürich. Stadt der massig rollenden Käseräder. Stadt der geheimen Bankkonten. Hauptstadt des gastgebenden EM-Aussteigers. Das Herz der Schweizer Berge.

Wie auch immer man die Hauptstadt des gleichnamigen Schweizer Kantons nennen möchte, in dessen Mitte sich Zürich wie die Anchovi auf einer Pizza befindet – hm, besser wie das Brot im Käsefondue, wir wollen die Schwizer Nationalisten ja nicht verärgern – eins ist klar: Sehenswert ist Europas sauberste Hauptstadt allemal!

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Autor: Nina

Segeln in der Karibik © World Resource Institute Staff

Nordöstlich von Venezuela, zwischen der Karibik und dem Atlantik, liegt die Republik Trinidad und Tobago. Hier hat das “easy going” Tradition. Und so kann man zwischen einer üppigen und vielfältigen Vegetation seine Seele baumeln lassen.

Schon beim Anflug auf Tobago, von Deutschland ein Nonstop-Flug von 10 Stunden, erliegt man dem karibischen Charme der Insel. Vor einem tut sich eine bewaldete Insel in einem endlos blauen Meer auf. Man sieht die Bucht von Buccoo, in der wohl eines der schönsten Korallenriffs der Welt liegt. Taucher finden hier ein wahres Paradies.    [...mehr]



Autor: Nina

Der durch das Pilsner Bier und die Skoda-Werke weltberühmte westtschechische Ort ist keineswegs eine hässliche Industriestadt. Die lange Geschichte und prachtvolle Architektur, die sich über verschiedenen Epochen erstreckt, macht Pilsen auch für Kulturliebhaber und Romantiker eine Reise wert.

Pilsen @ wikipedia

Die circa 165.000 Einwohner zählende idyllische Stadt wurde 1295 von König Wenzel II. Gegründet und entwickelte sich sehr schnell zum politischen und wirtschaftlichen Zentrum Westböhmens. Dieser Aufschwung wurde durch den dreißigjährigen Krieg (1618-1648) zerstört, sodass Pilsen bis ins 19. Jahrhundert eine eher bedeutungslose Provinzstadt blieb. Mit dem Aufkommen des Industriezeitalters und der Etablierung des Maschienenbauunternehmens Skoda im Jahr 1869 gewann die Stadt wieder zunehmend an Bedeutung.    [...mehr]



Autor: Nina

Wer den Film “The Shining” (1980) von Stanley Kubrick mit Jack Nicholson kennt, wird sich wohl auch noch an die fantastische Kulisse und das imposante Gebäude erinnern. Dieses Haus ist wirklich ein Hotel und man kann dort sogar sehr angenehm und luxuriös übernachten. In der Realität wird hier hoffentlcih niemand durchdrehen… ;-)

Als der Autor Stephen King Kubrick ein Foto des Hotels sah, sagte er bloß “Bring mich an diesen Ort” und es war klar, dass dieser beeindruckende Ort für die Szenen, die nicht im Studio in England gedreht wurden, der richtige war. Im Film ist ein Schriftsteller mit seiner Familie im angelegenen “Overlook Hotel” als Hausmeister für die Zeit in der das Haus nicht in Betrieb ist eingestellt. Doch das Hotel wird von bösen Geistern heimgesucht, die den Autor in den Wahnsinn treiben, so dass er am Ende dann sogar auf seine Frau und seinen übersinnlich begabten Sohn losgeht.

In Wirklichkeit heißt das Hotel Timberline Lodgeund liegt auch nicht in den Bergen von Colorado, sondern auf der südlichen Seite des Mount Hood, etwa 95 km östlich von Portland, Oregon, in den USA.

Hotel “The Shining” © Timberline Lodge

Es wurde in den Jahren von 1936 bis 1938 von lokalen Arbeitern, Architekten und Künstlern in den Jahren der Großen Depression im Rahmen einer Arbeitsförderungsmaßnahme gebaut. So besteht es nur aus Materialien der Gegend und jedes Zimmer ist individuell gestaltet.

Die “Timberline Lodge” liegt in einem der schönsten Skigebiete der Gegend. Der 3.425 m hohe Mount Hood lädt zu einem Tag auf der Piste ein. Und anschließend kann man wahnsinnig gut im Wellness-Bereich des Hotels entspannen.

Eine Nacht kostet, je nach Zimmer, zwischen 99 und 285 Dollar. Doch am aufregendsten ist es wohl das Hotel und die Umgebung nach Schauplätzen des Film zu erkunden.

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Autor: Nina

Im Süden Tunesiens beginnt bereits die Sahara und wenn man die Wüste so sieht, kann man sich nur schwer vorstellen, dass Menschen hier leben und vor allem auch noch sesshaft werden. Doch durch einen einfachen und ebenso genialen Trick haben es auch hier Menschen geschafft sich eine angenehme Behausung zu errichten.

Höhleninnenhof Matmata © The Cisco Kid

Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Touristenattkraktion Nr. 1 in Tunesien die Höhlendörfer der Berber, der Troglodyten (“Höhlenbewohner”), allen voran Matmata sind. Mitten in einer Landschaft die von kargen Bergen und vor allem der Wüste dominiert wird und wo das Klima entweder extrem heiß oder wahnsinnig kalt ist, haben sich einst, Schätzungen tippen sogar auf die Zeit der Phönizier vor 3000 Jahren, Berberstämme angesiedelt.

Das Problem des der Hitze und der Kälte lösten sie geschickt dadurch, dass sie ihre Behausungen einfach in Höhlen in die Berge bauten. So ist es tagsüber angenehm kühl und nachts wird die Wärme gespeichert.

Heute sind nur noch wenige dieser Höhlen bewohnt, da es mit der unter anderem mit der Wasserversorgung immer schwieriger wird, und die paar, die es noch sind, kann man gegen ein kleines Trinkgeld für die Besitzer besichtigen. Die meisten Bewohner haben sich ein moderneres Dorf daneben errichtet, wo es auch Restaurants gibt.

Besonders beeindruckend ist es, wenn man in einem der Höhlenhotels übernachtet. Diese befinden sich direkt mitten den eigentlichen Wohnhäusern, die jeweils 2-stöckig um einen Innenhof herum gruppiert sind.

Und auch Hollywood hat sich von der faszinierenden Kulisse und Lebensweise in Matmata anstecken lassen, denn in dem Dorf selbst und der näheren Umgebung hat George Lucas “Star Wars” gedreht. In diesen Höhlen lebte beispielsweise Luke Skywalker mit seinem Onkel und seiner Tante. ;-)



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Autor: Nina

Blick auf Lake Louise © Adam Baker

Lake Louise in den kanadischen Rocky Mountains ist weltberühmt, nicht nur wegen dem beeindruckenden türkisem Wasser, sondern auch wegen der umliegenden Lanschaft.

Im Jahr 1882 wurde der See langsam unter abenteuerlichen und schwierigen Bedingungen erschlossen. Bereits in den 1930er Jahren wurde hier dann aber das erste Skigebiet eingerichtet. Heute gehört Lake Louise im bekannten Alberta-Banff-Nationalpark.

Lake Louise im Sommer © Fred HsuDas faszinierende Türkisblau entsteht durch Steinmehl, dass vom Gletscherwasser in den See gespült wird. Das raue Kontinentalklima macht die Landschaft zu einem fast schon unwirklichen Erlebnis. Aufgrund der großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sollte man bei einem Besuch für jedes Wetter gewappnet sein.

Im Sommer bietet sich vor allem Wassersport an. Von Kanufahren bis hin zu White Water Rafting gibt es ein vielfältiges Angebot. Auch die Landschaft kann man auf unterschiedliche Weise erkunden. Wanderungen von unterschiedlicher Länge und Anstrengungsgrad lassen einen den Nationalpark in all seinen Facetten entdecken. Man kann aber auch an Reittouren teilnehmen oder sich von einem Ranger wilde Tiere zeigen lassen.

Lake Louise im Winter © Agent SmithIm Winter locken die umliegenden Skigebiete die Freunde des weißen Elements an. Aber auch zu dieser Jahreszeit ist die Landschaft immer noch reizvoll, die man nun durch Schneewanderungen, Hunde- oder Motorschlittentouren oder Langlauf erkunden kann.

Am Lake Louise kann man auf jeden Fall in atemberaubender Naturkulisse seine Seele baumeln lassen.

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Autor: Björn

Die Landeshauptstadt von Thüringen fand im Jahr 742 erstmals Erwähnung und etablierte sich kurz danach zum Zentrum des Bundeslandes und bezeichnet sich selbst als die Mitte von Deutschland.

 ERfurter Dom & Severikirche © flickr / t e berlin

Erfurt ist unter anderem für die Universität (1392 gegründet), die Kathedrale, den Erfurter Dom sowie die Severikirche bekannt und hat eine sehr schönen mittelalterlichen Altstadt. Bereits Martin Luther wusste um die Schönheiten der Stadt und absolvierte dort sein Studium. Die Universität hat für Interessierte eine Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten nicht zuletzt aufgrund der relativ niedrigen Studierendenzahl.

Aus kultureller Sicht bietet Erfurt eine Vielzahl an Möglichkeiten. Ganz gleich ob man das örtliche Theater besuchen will, die legendären Domstufen-Festspiele besucht oder das Philharmonische Orchester hören, © flickr / oliworksdie vielen Museen erkunden möchte – es gibt viel zu erleben.
Besonderes Highlight ist das alljährliche New-Orleans-Festival, das im Jahr 2001 gestartet wurde. Es fand bei den Musikfreunden so viel Anklang, dass man die Veranstaltung als jährliches Event auf dem Rathausplatz einplante.
Der Erfurter Fürstenkongress feiert dieses Jahr sein 200-jähriges Bestehen und weist ein geschichtsträchtige Ereignisse in der Landeshauptstadt von Thüringen auf. 1808 hatte Kaiser Napoleon I. einst zur politischen Zusammenkunft in der Stadt geladen.

© flickr / refocusAuch in der heutigen Zeit zieht Erfurt viele Touristen an, die dem Charme der Stadt erlegen sind. Bei einer Stadtführung bekommen die Besucher alles Sehenswerte zu Gesicht und können sich selbst ein Bild machen. Zum Beispiel der Ega-Park in Erfurt – eine grüne Oase, die als ganzjährige Gartenausstellung einen idealen Ort für Entspannung bietet. Zudem gibt es im Thüringer Zoopark und das Aquarium für die ganze Familie viel zu entdecken.

Wenn Sie einen Ausflug ins Umland von Erfurt machen möchten, dann ist das 1. Deutsche Bratwurstmuseum ein sehenswertes Ziel. In dem Museum geht es um die typische Wurst, für die das Bundesland auch außerhalb der deutschen Grenzen so bekannt ist.

Ob nun kulturell oder kulinarisch – Erfurt ist auf jeden Fall eine Reise wert.

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Autor: Nina

Etwa 300 km von Brasiliens Hauptstadt Brasília im mittleren Westen findet man ein kleines Städtchen mit rund 30.000 Einwohnern, in dem man sich unweigerlich in das südamerikanische Land im 18. Jahrhundert zurückversetzt fühlt, Goiás Velho.

Die ganze Stadt ist noch fast komplett in dem damaligen Barockstil erhalten. Seit den fünfziger Jahren steht die Altstadt unter Denkmalschutz und seit dem Jahr 2001 gehört Goiás Velho auch zum UNESCO Weltkulturerbe.

Die brasilianischen Provinz Goiás wurde von Indios bewohnt, bis im Jahre 1682 die Portugiesen kamen. Als diese nun merkten, dass die Region reich an Gold und Diamanten war, setzte ein regelrechter Goldrausch ein und die Provinz wurde zu dessen Zentrum.

So zeigt Goiás Velho seinen Besuchern heute nicht nur die Architektur von damals, sondern ist auch ein Zeugnis für den Boom des Goldabbaus. Das Städtchen kam dadurch natürlich zu einem gewissen Reichtum. An einigen Gebäuden kann man aber noch heute anhand des Prunks den Wahn, den Gold und Diamanten auslösen können, sehen.

So viel Reichtum und Neid bringt bei Menschen dann anscheinend auch unweigerlich die Religion mit sich. Und so hat das kleine Städtchen allein 18 katholische und 10 evangelische Kirchen, deren barocke Bauweise es zu bestaunen gilt. Zudem gibt es noch mehrere Museen für sakrale Kunst.

Platz in Goiás Velho © baixaki

Für die Besichtung der wunderschönen Bauwerke der Stadt eignet sich besonders ein gemütlicher Spaziergang durch die Altstadt. Einen besonderen Anlass Goiás Velho zu besuchen sind die jährlich zu Ostern stattfindenden Fackelumzüge mit vermummten Figuren und Gestalten.

Rundherum um das Städtchen liegt eine wunderschöne Landschaft. Besonders die zwei großen Nationalparks des Bundesstaates Goiás “Chapada dos Veadeiros” und “Parque Nacional das Emas” sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

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