Beiträge vom: Juni, 2008
Irgendwo am Südwestende des Toten Meeres in Israel befindet sich mitten in der Wüste zwischen Felsen und Sand eine Festung, die für den jüdischen Freiheitskampf einen hohen Symbolwert besitzt, Masada. Lange galt sie als uneinnehmbar, bis zu jenem tragischen Tag.
Masada wurde zwischen 40 und 30 v. Chr. von König Herodes I. erbaut. Nur über drei kleine Saumpfade zugänglich, auf einem Hochplateau zwischen felsigen Steilhängen gelegen, sollte sie ein uneinnehmbares Bollwerk werden. Bis zu 400 m ragt sie über die Wüste. Jeder Feind, der sich nähert kann sofort gesehen werden. Herodes ließ Vorräte anlegen und 12 Zisternen graben. Und um dem Ganzen noch eins drauf zu setzen, baute er eine hohe Mauer mit fast 40 Türmen um die Anlage. [...mehr]
Das Rote Fort in der nordindischen Stadt Agra findet von Touristen meist nur wenig Beachtung, da nur 2,5 km von ihm entfernt das Taj Majal in den Himmerl ragt. Doch das Rote Fort beeindruckt mit seiner wunderschönen Ausstattung und der beeindruckenden Steinmetzkunst. Es ist also fast schon ein Insider-Tipp.
Das Fort wurde 1565 von Akbar dem Großen erhbaut und durch seine Nachfolger im 16. und 17. Jahrhundert stetig erweitert. Die Festungsanlage aus der Mogulzeit diente diesen mit sporadischen Unterbechungen auch als Palast-Residenz. [...mehr]
Wenn man an Kalifornien denkt, fallen einem wahrscheinlich gleich Mickey Mouse und Arnold Schwarzenegger ein (Wer war hier noch die Comicfigur?
), doch dieser Bundesstaat in den USA kann auch anders. Ein ca. 26 km langer Küstenstreifen konnte sich all die Jahre fast ganz dem Menschen entziehen, Big Sur.
Kommt man in diese Gegend hat man das Gefühl in ein Kalifornien zu blicken, wie es einmal war. So müssen die ersten Siedler die Küste erlebt haben. Zerklüftete Felsen ragen aus dem blauen Meer, weißen Sand unter den Füßen durch kleine Übergänge und Tunnel gelangt man weiter ins Hinterland, wo Eukalyptusbäume ihren besonderen Duft verströmen, Wildblumen wachsen hier und da und überall sind Schmetterlinge. Man fühlt sich fast wie in einem kitschigen Naturfilm, aber es ist real. [...mehr]
Heute noch, wie auch schon vor tausenden von Jahren, bringt der Fluss Nil Leben in die Wüstenländer an seinen Ufern. Er ist die Lebensader in einem Gebiet, in dem, bis auf ein paar vereinzelte Oasen, kein Wasser existiert und somit auch keine Landwirtschaft oder Kultur möglich wäre.
Mit dem Amazonas, der das wasserreichste Gebiet der Erde ist, ist der Nil mit 6.671 km der längste Fluss der Welt. Lange Zeit war die Entdeckung seines Quellflusses mit abenteuerlichen Expeditionen verknüpft und niemand konnte das Rätsel richtig lösen. So wurde lange fälschlicherweise der Blaue Nil für den Quellfluss gehalten. Doch dieser ist nur ein Nebenfluss dieses mächtige Stromes. Erst 1893 fand man den Ursprung des Nils, den Luvironza, den sogenannten Weißen Nil. [...mehr]
Eingebettet in die wunderschöne Landschaft der Granitz thront auf dem Tempelberg das idyllische Jagdschloss Granitz. Umgeben von über 1.000 Hektar an Waldgebiet gehört ein das Schloss zu den sehenswertesten Orten auf der größten Insel Deutschlands. Im Auftrag des Fürsten Wilhelm Malte I. zu Putbus wurde es zwischen 1838 und 1846 erreichtet und entwickelte sich schnell zum beliebten Ausflugsort auf Rügen.
Das Jagdschloss gehört aufgrund der grandiosen Aussicht, die man vom Innenturm des Schlosses hat, zu den schönsten Wanderzielen auf Rügen. Wer sich nicht gern auf Schusters Rappen begibt, sollte auf die Rügenschen Kleinbahn oder Binzer Bäderbahn zurückgreifen, um zum Schloss zu gelangen. [...mehr]
Köln ist ja an sich schon sehenswert, zum 4. – 6. Juli wird die Domstadt aber von einer Parade überrollt werden, die bundesweit ihresgleichen sucht. Der Christopher Street Day in Köln wird – gutes Wetter und gute Laune vorausgesetzt – ein riesen Happening im Jahre 2008.
Dem Event voraus gehen zwei Wochen gay pride Straßenfest. Köln ist mit einer sehr aktiven Schwulencommunity sicherlich Vorreiter, was schwule Emanzipation und Toleranz betrifft. Die Kölner AIDS-Gala wird außerdem ihren Teil dazu beitragen, auf die immer größer werdende Zahl von AIDS-Kranken auf der Welt hinzuweisen.
Wer also Köln vielleicht schon kennt und mal von einer ganz anderen Seite erleben möchte – das erste Juliwochenende 2008 ist der perfekte Zeitpunkt dazu.
Da wird man auch die erhabene Stille des Kölner Doms ganz anders wahrnehmen. [...mehr]
Wenn man an Sydney denkt, wird einem wahrscheinlich als erstes ein Gebäude einfallen, das den meisten wohl vor allem wegen seines Aussehens bekannt ist. Das Sydney Oper House ist eines der berühmtesten und auch markantesten Bauwerke des 20. Jahrhunderts.
In den 1940er Jahren entschied sich die Stadt Sydney dazu sich ein Opernhaus zu bauen. Als Bauplatz wählten sie eine der Innenstadt vorgelagerte Halbinsel im Hafen, den nach einem australischen Ureinwohner benannten Bennelong Point. Zur Finanzierung des Baus wurde eine Lotterie abgehalten, die so gut lief, dass es für den Architekten keinerlei finanzielle Beschränkung geben sollte. [...mehr]
Es soll tatsächlich Menschen geben, die das Wort Public Viewing nicht mehr hören können. Diese armen Seelen haben aber vermutlich noch nicht die Fanmeile in Berlin kennengelernt, wie auch, wurde sie von den Verantwortlichen der Stadt bisher der Öffentlichkeit vorenthalten. Doch ab kommenden Mittwoch ist es wieder soweit, die Partymeile im Herzen der Stadt öffnet wieder ihre Tore und wird Fußballfans aller Nationen vor die Leinwände locken. [...mehr]
Wüsten sind für uns ja sowieso irgendwie immer eine faszinierende Angelegenheit. Ihre bizarren Landschaftsformen, das extreme Klima und das scheinbare Wunder, dass selbst an so einem Ort noch Leben entstehen kann. Und so wird in den letzten Jahren, im Zuge der langsamen touristischen Erschließung der Mongolei, auch die Wüste Gobi bei Besuchern immer beliebter.
Die Wüste Gobi erstreckt sich über 2000 km Länge und rund 1000 km Breite von Kirgisien und dem Hochland Pamir im Westen bis hin zur Mandschurei im Osten. Im Norden reicht sie fast bis nach Sibirien, doch geht sie hier in weiten Teilen in die mongolische Steppe über. Da sie sich immer weiter ausdehnt reicht sie im Süden schon fast bis 70 km vor Peking und an Teile der Chinesischen Mauer heran. [...mehr]
Neuseelands Natur ist atemberaubend und in dieser Form und Vielfalt auf der Welt einzigartig. So verwundert es auch nicht, dass jährlich eine riesige Anzahl von Besuchern das Land und vor allem seine Naturschönheiten erkunden will. Und eine dieser Schönheiten, zu der sie zahlreich strömen, ist der Milford Sound.
Dieses berühmte Fjord Neuseelands ist schon fast zu einem Wahrzeichen des Landes geworden. Nicht zuletzt weil es von allen Sounds (= Fjord) im Fjordland nicht nur der in meinen Augen schönste, sondern der am besten zu erreichenste ist. [...mehr]



