Beiträge vom: März, 2008


Autor: Nina

Ohne die Stadt Marrakesch hätte Marokko nicht seinen Namen. Die frühere Bezeichnung “Mraksch”, was soviel heißt wie “die Stadt”, wurde im Laufe der Jahre in den Namen des ganzen Landes umgewandelt.

Marrakesch… Das ist für viele der Traum von arabischen Nächten schlechthin. Und sie haben recht. Manchmal werden Träume eben doch war. (Also bedingt natürlich… ;-) )

Marrakesch von oben © seier+seier+seierJahrtausende lang war Marrakesch nur ein Umschlagspunkt für Karawanen. Doch um 1000 n. Chr. herum fing die Berberdynastie der Almoraviden an den Ort als idealen Truppenstützpunkt für sich zu entdecken und im Jahr 1062 errichteten sie die ersten Häuser und eine Moschee. Nach und nach bauten sie Marrakesch als Hauptstadt ihres Reiches aus, das sich bis nach Andalusien erstreckte. Aus dieser Zeit ist nur noch die Stadtmauer, die man heute noch bewundern kann, erhalten.

Verschiedene Sultane und deren Dynastien kamen und gingen über die Jahrhunderte hinweg und haben Marrakesch zu einer prächtigen Stadt werden lassen.

Heute gehört die Altstadt zu recht zu der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Das Minarett der Koutoubia-Moschee aus dem 12. Jahrhundert ist das Wahrzeichen der Stadt und damit das meist fotografierte Denkmal.

typisch morokkanischer Torbogen © seier+seier+seierUnter vielen anderen prächtigen Bauwerken, ist der Bahia Palast sehr sehenswert. Auch wenn er erst um 1900 erbaut wurde, kann man sich seinem orientalischen Charme kaum erntziehen. Die reich bepflanzten Gärten und die über 160 Zimmer laden ein, längere Zeit dort zu verweilen.

Einen Stadtrundgang beginnt man am besten auf dem Platz Djemaa el Fna. Hier unterhalten Akrobaten, Geschichtenerzähler, Gaukler usw. die Menschen bis spät in die Nacht. Zahlreiche Essensstände versorgen Hungrige mit orientalischen Köstlichkeiten.

In dem Labyrinth aus engen Gassen finden sich zahllose kleine und große typisch orientalische Souks, auf denen gefeilscht und gehandelt wird.

Marrakesch, besonders die Altstadt, entführt einen mit ihrem orientalischen Flair sofort in ein Märchen aus 1001 Nacht.

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Autor: Nina

Taj Mahal von vorne © babasteve

Weit über die Dächer der indischen Stadt Agra ragt das Taj Mahal in den Himmel. Der Großmogul Shah Jahan ließ es als Mausoleum für seine verstorbene Frau Mumtaz Mahal errichten.

Der Shah ließ den Bau kurz nach dem Tod seiner Frau 1631 beginnen. 20.000 Handwerker unter der Leitung eines persischen Architekten bauten 17 Jahre lang daran. Der Architekt Abu Fazel schaffte es meisterhaft den persischen Baustil mit dem indischen zu verbinden und schuf so etwas einzigartiges.

Als der Sohn des Shahs an die Macht kam, sperrte er seinen Vater bis an sein Lebensende ins Gefängnis. Nach seinem Tod wurde er neben seiner Gattin beigesetzt.

Taj Mahal Sonnenuntergang © KoshykDa sein Grab die Symetrie des Gebäudes zerstört, kursieren einige Legenden, dass er sich daneben ein eigenes Grabmal aus schwarzem Marmor bauen lassen wollte, wozu er dann natürlich durch die Entmachtung durch seinen Sohn keine Chance mehr hatte.

Um das Taj Mahal herum zieht sich ein 18 Hektar großer Garten, der die Pracht des Gebäudes nochmal unterstützt.

Über tausend Elefanten transportierten die kostbaren Materialien, wie Edelsteine und teuersten Marmor, aus ganz Indien und Asien nach Agra.

Taj Mahal Nebengebäude © cprogrammerDas Taj Mahal wurde 1983 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen und zählt heute zu den modernen sieben Weltwundern. Außerdem gilt es als eines der bedeutendsten Werke islamischer Architektur.

Jährlich pilgern tausende von Touristen hierher und besonders bei indischen Liebesaaren ist es als Reiseziel sehr beliebt. Es soll als größter Liebesbeweis der Welt ihre Liebe stärken und dauerhaft machen.

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