Beiträge vom: März, 2008
Im indischen Ozean liegt eine kleine Inselgruppe, die wie aus einem Werbespot entschlüpft ein kleines perfektes Paradies zu sein scheint. Und tatsächlich kennt man die Seychellen aus der Bacardi- und Rafaellowerbung. Doch dieses Fleckchen Erde ist in Wirklichkeit sogar noch schöner.
Die Seychellen bestehen aus 115 Inseln, von denen Mahé, Praslin und La Digue die am dichtesten besiedelten und somit die Hauptinseln, die sog. Inner Islands, sind.
Wahrscheinlich wurden die Seychellen das erste Mal von arabischen Händlern entdeckt. Die Portugiesen wurden 1505 aber als erste Europäer auf den Inseln erwähnt. Erst 150 Jahre später siedelten sich die Franzosen hier an. Erst 1976 wurden die Seychellen unabhängig.
Wer einen ruhigen und entspannten Urlaub mit Palmen, Meer und Sandstrand sucht, ist hier genau richtig. Da die Seychellen fast auf dem Äquator liegen, ist es hier das ganze Jahr über sehr warm, d.h. eine bestimmte Reisezeit gibt es nicht.
Große Teile auf den Inseln sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen, da die hier ansässige Fauna & Flora zahlreiche und einzigartige Arten beherbergt, wie zum Beispiel die berühmten Riesenschildkröten.
Die riesigen Korallenriffe und die Unterwasserwelt der Inseln werden jeden Taucher begeistern. So ein blaues Wasser sieht man nicht häufig! Aber vorsicht, nur anschauen und nicht anfassen, denn das Mitnehmen von zum Beispiel Korallen ist strengstens verboten.
Da es eine Begrenzung auf maximal 4.900 Hotelbetten gibt, wird man hier auf keine überlaufenen Strände treffen. Man kann also in aller Ruhe genießen und die Umgebung erkunden.
Dieses Stück Himmel auf Erden sollte man sich nicht entgehen lassen. Hier kann man ungestört die Seele baumeln lassen.
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Für mich ist eine der schönsten Städte Europas Amsterdam. Jetzt denkt jeder bestimmt gleich an die berühmten Coffeeshops. Aber diese sind einfach nur ein Beweis dafür, wie offen und tolerant die Holländer sind. Und genau diese Einstellung vermittelt einem die Stadt - ein Ort, an dem Entspannung und ein chaotisches Durcheinander sich zu einem angenehmen Flair verbinden.
Amsterdam hat seinen Namen vom Fluss Amstel, um dessen Damm im 12. Jahrhundert sich die ersten Menschen ansiedelten. Da dies Sumpfland war, errichteten sie auf unzähligen Pfählen das Fundament für ihre Siedlung.
Anfang des 13. Jahrhunderts bekam Amsterdam dann die offiziellen Stadtrechte verliehen und ein rasanter Aufstieg begann. Im Jahr 1369 wurde die Stadt Mitglied der Hanse und so ein wertvolles Handelszentrum. Von hier aus starteten auch die ersten niederländischen Schiffe nach Indien und Ende des 17. Jahrhunderts war Amsterdam die wohlhabendste Stadt Europas, in deren Lagerhäusern sich Reichtümer wie Gewürze und Seide nur so stapelten.
Doch als die Niederlande im Jahr 1672 in einen Krieg mit England und Frankreich gerieten, verlor die Stadt ihren Zugang zum Welthandel und so wurde der Geldhandel immer wichtiger. Amsterdam wurde zum finanziellen Zentrum der Welt, da sie den europäischen Fürsten Geld liehen, damit die ihre Kriege finanzieren konnten.
1806 wurde Louis Bonaparte, ein Bruder von Napoleon, zum holländischen König gekrönt und er machte Amsterdam zur Hauptstadt seines Reiches. Doch Der Ruhm und der Einfluss der Stadt verblichen immer mehr, bis 1876 der Noordzeekanaal eröffnet wurde und so Amsterdam einen Anschluss an die Nordsee und damit zum Handel bot. Die Stadt wurde so aber vor allem ein wissenschaftliches und kulturelles Zentrum.
Heute zeugen viele prächtige Bauten von der über 800-jährigen Geschichte. Sowieso ist das Stadtbild Amsterdams durch historische Bauwerke, viel Grün, Wasser und vor allem den unzähligen Grachten (165) und Brücken (an die 1300) geprägt.
Kulturell hat diese Stadt also sehr viel zu bieten - Theater, Restaurants, Galerien und Museen, wobei das Van-Gogh-Museum wohl das bekannteste ist.
Gerade abends und nachts, wenn die Grachten in wunderschönen Farben ausgeleuchtet sind, kann man einen kleinen romantischen Spaziergang am Wasser entlang machen oder sich ins wilde Nachtleben Amsterdams stürzen. Vor allem die Coffeeshops und das Rotlichtviertel sind bei Holländern und Touristen zugleich ein beliebter Anziehungspunkt.
Auf den Straßen der Stadt herrscht fast immer ein leicht chaotisches Treiben. Nur in den Morgenstunden (so bis 10 Uhr), wo es bei uns schon wieder geschäftig zugeht, scheint die ganze Stadt zu schlafen.
Hier gehen die Uhren eben ein bisschen anders und genau das macht Amsterdam aus, diese chaotische und fast immer freundliche Gelassenheit.
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Spätestens seit der Verfilmung von “Herr der Ringe” hat Neuseeland in den letzten Jahren einen großen Tourismusboom erlebt. Immer mehr Leute entdecken dieses wunderschöne und wahnsinnig vielfältige Land für sich. Und einer der interessantesten und bekanntesten Städte Neuseelands ist wohl Auckland.
Direkt am Meer auf der Nordinsel Neuseelands liegt die mit 1,3 Mio. Einwohnern (ein Drittel der Gesamtbevölkerung) größte Stadt des Landes. Im Osten wird Auckland vom Pazifik und im Südosten von der 650 m hohen Hügellandschaft Hunua Ranges begrenzt. Die Stadt ist auf circa 50 inaktiven Vulkanen erbaut, die zu weitläufigen Parkanlagen umfunktioniert wurden. So ist schon allein die Lage ein Erlebnis wert.
Ursprünglich wurde Auckland von den Maori unter dem Namen Tamaki-Makau-Rau um das Jahr 1350 gegründet. Doch nach und nach wanderten die Maori ab, wurden von den Europäern vertrieben oder verkauften Teile des Landes. So wurde 1840 hier der Vertrag von Waitangi unterzeichnet, der Neuseeland an das Vereinigte Königreich band. Im selben Jahr wurde dann Auckland gegründet und zur Hauptstadt ernannt. Diesen Status verlor die Stadt dann leider 22 Jahre später aus strategischen Gründen wieder an das heutige Wellington.
Heute fasziniert Auckland vor allem durch sein multikulturelles Flair. Viele Bewohner haben europäische, meist britische, Wurzeln, aber auch die Maori sind logischerweise zahlreich vertreten. Im Laufe der Jahre kamen auch viele Asiaten und Polynesier hinzu.
Nach einer Studie ist Auckland auf Platz fünf der lebenswertesten Städte der Welt gelandet und ist somit auf Platz eins auf der Südhalbkugel.
Vor allem die wunderschönen und üppigen Parks und das milde Klima direkt am Meer ziehen viele Leute an. Wassersport wird hier großgeschrieben und eine der unzähligen Bootstouren gibt einem interessante Einblicke. Das Hafengebiet allgemein ist sehr sehenswert.
Von der Aussichtsplattform des Sky Towers, dem höchsten Gebäude der Südhalbkugel, hat man einen gigantischen Blick über die Stadt und deren Umgebung.
Dies sind natürlich nur ein paar der etlichen Vorzüge Aucklands. Solch eine entspannte Atmosphäre in einer Großstadt findet man kein zweites Mal auf der Welt.
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Viele Mythen und Legenden ranken sich um das Volk der Maya und ihre Ruinenstadt Chichén Itzá hat schon immer die Fantasie von Wissenschaftlern und Besuchern gleichermaßen beflügelt. Nicht umsonst wurde sie 2007 zu einem der “neuen sieben Weltwunder” gewählt.
Man nimmt an, dass die Gründung von Chichén Itzá auf der Halbinsel Yucatán (Mexiko) in die Zeit von 435 bis 455 n. Chr. fällt. Da die etwa ein Kilometer Durchmesser große Stadt die Hauptstadt eines Maya-Reiches bildete, wohnten hier wohl nur Priester und Regierungsfunktionäre.
Chichén Itzá wurde um zwei große Cenotes errichtet, von denen einer, “der heilige Brunnen” Sagrada, wohl als Opferplatz diente. In ihm fand man Gold, Jade, Schmuck und über 50 Skelette.
Rund 200 Jahre nach Gründung der Stadt wurde sie von den Maya auch schon wieder verlassen und erst um 987 wieder vom Volk der Tolteken neu besiedelt. Unter ihnen erlebte Chichén Itzá wieder rund 200 Jahre lang eine neue Blütezeit. Der toltekische Baustil vermischte sich mit dem der Maya.
Das beste Beispiel hierfür ist das Castillo (span. “das Schloss”) oder auch die Pyramide Kukulcán genannt. Die Pyramide ist rund 30 m hoch und hat vier Treppen mit insgesamt 365 Stufen, eine für jeden Tag des Jahres. Hier zeigt sich mal wieder welch immense mathematische und astronomische Kenntnisse die Maya bereits hatten.
Zweimal im Jahr, zur Tagundnachtgleiche, versammeln sich zu den normalen Besuchern noch tausende Menschen um die Tempelpyramide um Zeugen eines faszinierenden Schauspiels zu werden. Eine Seite des Bauwerks wird dann komplett in den Schatten getaucht und nur noch die Stufen werden von der Sonne beschienen. Diese bilden optisch ein Band, das sich dann mit dem Schlangenkopf am Fuß der Pyramide vereint. Es zeigt sich der Schlangengott Kulkulcán.
Aber auch andere Bauwerke der Stadt sind sehr beeindruckend. Der Kriegertempel mit seinen in Stein gehauenen Reliefs zum Beispiel oder der architektonisch interessante Schneckenturm.
Die alte Ruinenstadt zeugt von der Blüte und dem Untergang einer faszinierenden Kultur und wird jedem Besucher den Atem rauben.
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Eine der wohl schönsten Touristenregionen Thailands ist die alte Königsstadt Sukhothai. Sie liegt rund 440 km nördlich von Thailands heutiger Hauptstadt Bangkok.
Sukhothai war die Hauptstadt des gleichnamigen Königreiches. Als erstes thailändisches Königreich kann man die Region als Wiege Thailands betrachten, worauf die heutigen Thais immer noch stolz sind.
Aus einer alten Khmer-Siedlung wurde die Stadt 1238 gegründet und sollte über 120 Jahre lang die Hauptsstadt und das Zentrum des unabhängigen Königreichs Sukhothai bleiben.
Später wurde Sukhothai dann zu einer Provinz Thailands.
1968 wütete ein riesiges Feuer in der Stadt und ein Großteil der alten Gebäude wurde zerstört und danach durch neue Bauten ersetzt. Daher gliedert sich Sukhothai in Alt- und Neustadt.
Die Altstadt bildet vor allem einen Ruhepol. In schön bewachsenen Parkanlagen kann der Besucher einmal tief durchatmen, sich unter einen Baum in den Schatten legen oder an den vielen mit Lotusblumen bedeckten Seen und Teichen entlang schlendern. Unzählige Gasthäuser verwöhnen die Besucher mit unzähligen thailändischen Gerichten.
In der Neustadt befinden sich die touristischen Zentren, von Übernachtungsmöglichkeiten bis hin zu Bars, Cafés und Restaurants.
Das Umland der Stadt ist geprägt von sanften Hügeln und flachen Ebenen, die von einer atemberaubenden Berg- und Dschungelwelt umgeben sind. Palmenhaine und Mangrovenwälder säumen die Flusslandschaft und die bunten, auf Holzstelzen stehenden, Häuser der Einheimischen bilden zusätzlich einen besonderen Hingucker.
In der Gegend wird vor allem Tabak, Reis und Obst angebaut. Am besten lässt sich diese Landschaft mit dem Fahrrad oder etwas abenteuerlicher, mit der Motorradrikscha, erkunden. Busse und Taxis fahren aber auch. Die hügelige Landschaft lädt zum Wandern ein.
Die UNESCO hat die alte Ruinenstadt Sukhothai Historical Park, die rund 12 km von der eigentlichen Stadt entfernt ist, in seine Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Hier kann man die alten Ruinen der Tempel und Paläste der einstigen Könige bestaunen.
Sukhothai wird garantiert das Herz jeden Ruhesuchenden höher schlagen lassen.
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Im südlichen Afrika an der Grenze zu Simbabwe und Sambia stürzt sich der Fluss Sambesi 110 m in die Tiefe. Die Victoriafälle sind somit der längste einheitlich herabstürzende Wasserfall der Erde.
Den dabei entstehenden Sprühnebel, der zum Teil bis zu 300 m aufsteigt, sieht man noch in 30 km Entfernung, daher nennen ihn die hier einheimischen Kololo auch “donnernder Rauch”. Bei einer Breite von 1708 m fallen im Februar und März, wenn der Sambesi besonders hoch steht, bis zu 10.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in das untere Flussbett.
Um die Victoriafälle, von ihrem britischen Entdecker David Livingstone nach Königin Victoria benannt, erstreckt sich ein riesiger Regenwald, der sein feuchtes Klima unter anderem dem Sprühregen des Wasserfalls verdankt. Der Mosi-Oa-Tunya-Nationalpark, der sich oberhalb der Fälle befindet, bietet einer reichen Vielfalt von Tieren und Pflanzen ein Zuhause.
Doch diese Natur wird zunehmens von Staudammprojekten der Sambesi River Authority bedroht. Durch das Aufstauen des Flusses wird vielen Tieren und Pflanzen die Lebensgrundlage entzogen und auch die unzähligen und faszinierenden Schluchten verlören ihren Charakter. Der Tourismus, einer der Haupteinnahmequellen dieser Region, wäre ebenfalls betroffen.
1989 hat die UNESCO die Victoriafälle zum Weltnaturerbe erklärt. Jährlich werden tausende von Menschen von ihnen angezogen. Mit einem Schlauchboot kann man auf bis zu 120 km Flussweg sich den Wassermassen entgegenstellen.
Die Victoriafälle beeindrucken mit Sicherheit jeden. Hoffen wir, dass dieses Stück Natur nicht auch den Menschen zum Opfer fällt.
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Circa 80 km nördlich von Thailands Hauptstadt Bangkok entfernt liegt einer der wohl interessantesten Anziehungspunkte für Besucher, die alte Hauptsstadt des Königreiches Siam, Arutthaya.
Von den Khmer gegründet, wurde Arutthaya 1351 zur Hauptstadt des Reiches und schon anfang des 15. Jahrhunderts war die Stadt zu einer der mächtigsten Asiens geworden, was rund 400 Jahre so bleiben sollte.
Mit über einer Million Einwohnern war sie größer als zum Beispiel das damalige London. Arutthaya bildete eines der größten Handelszentren weltweit. Kaufleute aus China, Indien, Persien, Japan, Frankreich, Portugal, Holland oder England nutzten die Stadt als Umschlagspunkt für ihre Waren. Zudem wurde der Reichtum durch sehr ertragreiche Ernten aus der fruchtbaren Zentralebene noch größer.
Auch kulturell entwickelte sich die Stadt rasant. Architektur, Literatur und Malerei galten als wegweisend. Sie wurde damals auch “das Venedig des Ostens” genannt. Beeindruckende Tempel, Paläste und Kanäle prägten das Stadtbild.
Noch heute kann man das beliebteste Material dieser Stadt sehen: Gold.
Doch genauso schnell wie die Stadt zur Blüte gelangt war, war sie auch dem Untergang geweiht. 1767 wurde Arutthaya von den Burmesen eingenommen und zerstört.
Heute sind nur noch Ruinen vom einstigen Zentrum übrig, aber schon allein diese können einem die damalige Pracht verdeutlichen. Allein schon eine Besichtigung der diversen Tempelanlagen lohnt sich, wobei der “Tempel der Großen Reliquie” (Wat Mahatat) der wohl Schönste ist.
Von Bangkok aus werden diverse Touren in die einstige Hauptstadt angeboten. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall!
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Wer ein kleines Abenteuer, ein ungewöhnliches Hotel oder auch einen romantischen abgeschiedenen Ort für zwei sucht, muss gar nicht so weit weg fahren. Direkt in den deutschen Alpen zwischen Gletscher, Bergen und Skipisten, befindet sich in 2.700 m Höhe auf der Zugspitze Deutschlands einzigstes Iglu-Hotel.
Das Hotel besteht eigentlich gar nicht aus Iglus, sondern ist eine Art Höhlensystem unter einer dicken Schneeschicht.
Von “normalen” Sechs-Personen-Iglus über Romantiksuiten für zwei finden hier Abenteuer-, aber auch Abgeschiedenheitssuchende das, was sie suchen. In den Iglus ist es wärmer als draußen, da der Schnee isoliert. Alle Räume sind mit Kerzen oder Lichterketten stimmungsvoll beleuchtet.
Auch die Decken und Wände haben Eiskünstler mit Mustern versehen und unterstreichen so das besondere Ambiente.
Es gibt sogar eine Eis-Bar, an der man sich mit einem heißen Glühwein wenigstens innen wärmen kann. Für die Wärme von außen, sorgt ein Whirlpool im Freien zwischen Schnee und nächtlichem Sternenhimmel.
Das Hotel bietet auch Freizeitaktivitäten, wie Schneeschuhlaufen oder selbst ein Iglu bauen an. Das allabendliche Käsefondue trägt ebenfalls zur Geselligkeit, die sich hier oben schnell einstellt, bei.
Das Iglu-Hotel auf der Zugspitze ist auf jeden Fall ein Erlebnis. Wer aber die Kälte ganz scheut, sollte sich doch lieber auf wärmere Gefilde verlegen, denn trotz Schneeisolierung hat es drinnen nur 4°C.
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Denkt man an China, fällt den meisten wohl als erstes die Große Chinesische Mauer ein. Seit Jahrhunderetn fasziniert sie die Menschen. So sehr, dass sie 2007 in einer privaten Initiative zu einem der “Sieben Weltwundern der Moderne” gewählt wurde und die UNESCO die 1987 in die Liste des Weltkulturerbes aufnahm.
Die Mauer ist bis heute noch weitgehend wissentschaftlich unerforscht, da die meisten Quellen sehr voneinander abweichen. Auch, dass die Quellen weltweit verstreut und nicht mehr so gut erhalten sind, erschwert die Erforschung erheblich.
Die ersten Mauerteile entstanden wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts und sollte als Schutz vor den untereinander verfeindeten chinesischen Stämmen dienen.
214 v. Chr. beschloss der erste chinesische Kaiser Schutzwälle gegen die Volker im Norden zu errichten. Doch im Gegensatz zu seinen Vorgängern baute er die Mauern nicht in den Tälern, sondern unterhalb der Kammlinie des Gebirges.
Seit dieser Zeit wurde die Chinesische Mauer nach und nach zusammengefügt, aus- und umgebaut. Die letzte große Bauphase geschah in der Ming-Dynastie und gab ihr die heute bekannte Form. Mit 6.350 km Länge, an manchen Stellen einer Höhe von 10 m und einer Breite von 9 m ist sie das größte Bauwerk der Welt. Die Mauer wird von bis zu 12 m hohen Türmen im Abstand von einigen hundert Metern unterbrochen. Man vermutet bis zu 25.000 solcher Türme entlang der Mauer.
Heute befinden sich weite Teile der Chinesischen Mauer in schlechtem Zustand, nur um die Touristenzentren wird sie regelmäßig restauriert. Bewohner von in der Nähe gelegenen Dörfern benutzen sie als Steinquelle zum Häuserbau und Graffitisprayer finden eine willkommene Leinwand. Erst in den letzten Jahren setzen sich verschiedene Gesellschaften für ihren Erhalt ein.
Es wäre schade, wenn ein so beeindruckendes Bauwerk den Zeichen der Zeit zum Opfer fällt!
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Hoch zwischen den Gipfeln der Anden Perus thront zwischen meist tief hängenden Nebelwolken die alte Inkastadt Machu Picchu. Seitlich fallen drei steile Felswände bis zu 600 m tief zum Fluss Rio Urubamba.
In einer Höhe von 2450 m liegt die Ruinenstadt 112 km nordwestlich von der Stadt Cusco. Mit einer Besucherzahl von ca. 2000 Personen pro Tag ist Machu Picchu eine der beliebtesten Touristenattraktionen Südamerikas. 1983 nahm die UNESCO die in ihre Liste des Weltkulturerbes auf.
Über vier Jahrhunderte galt die Stadt als verschollen, bis sie 1911 eine Expedition der Universtät Yale unter der Leitung von Hiram Bingham wiederentdeckte. Doch fälschlicherweise hielten sie die Stadt zunächst für die 35 km entfernt gelegene Zufluchtstätte der Inkas vor Pizarro, Vilcabamba.
Es ranken sich viele Legenden um diesen mystisch anmutenden Ort. Auch ihr Sinn und Zweck ist nicht ganz klar. Wurde sie als Festung gebaut? Oder diente sie den Inkas als religiöse Stätte? Heute weiß man, dass sich zu Zeiten spanischer Eroberung Machu Picchu teilweise noch im Bau befand. Auch ist man sich inzwischen sicher, dass es wohl ein mit astronomischen Beobachtungen verbundenes Kultzentrum werden sollte.
Die Stadt, die aber immer nur zum Teil bewohnt war, sollte einmal über 1000 Menschen Platz bieten. Machu Picchu umfasst ungefähr 200 Gebäude und einen riesigen Zeremonialbezirk. Besonders auffallend sind ein großer massiver Rundturm, der wahrscheinlich als Observatorium diente, und eine große steinerne Sonnenuhr. Desweiteren gibt es einen Haupttempel, den sogenannten “Tempel der drei Fenster” und den Sonnentempel.
Als Besucher kann man auf mehreren Wegen nach Machu Picchu gelangen. Von Cusco aus fährt eine Bahn zum Dorf Aguas Calientes am Fuße des Berges. Von hier aus windet sich ein Bus die 8 km lange Serpentinenstrecke direkt hinauf zur alten Inkastadt.
Natürlich gibt es auch die Möglichkeit die Strecke über kleine gewundene Pfade zu laufen. Oder man nutzt den 88 km langen Inka-Pfad für eine mehrtägige Wanderung. Direkt am Eingangsbereich zu Machu Picchu liegt übrigens das Hotel “Sanctuary Lodge” (zur Hotelkette “Orient Express” gehörend).
Man sollte sich hier auf jeden Fall Zeit nehmen die Ruinenstadt Machu Picchu genau zu erkunden und die einzigartige mysteriöse Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Es gibt viel zu entdecken!
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